FPÖ Kärnten: Dörfler, Martinz & Co: Als Löwen gesprungen, als Bettvorleger gelandet

Wien (OTS) - "Es war großspurig und sehr verantwortungslos, wie
die Kärntner Landesregierung im Zuge der Hypo-Rettung agiert hat", so analysiert FPÖ-Obmann NAbg. Harald Jannach das Endergebnis. "Dörfler und Finanzlandesrat Dobernig beteuerten, dass es kein Geld aus Kärnten zur Rettung der Hypo geben werde", erinnert Jannach an diese "leeren Ankündigungen". Jetzt habe das Land Kärnten für seine 12,4 Prozent 200 Millionen Euro Unterstützung zugesichert, die Grazer Wechselseitige Versicherung komme für ihren 20-Prozent-Anteil mit nur 30 Millionen äußerst billig davon.

"Dörfler, Martinz und Co. sind im Vorfeld der Verhandlungen als Löwen gesprungen und schlussendlich als Bettvorleger in Wien gelandet", so Jannach. Er erwartet, dass "jetzt endlich reiner Tisch gemacht wird" und der Bund gemeinsam mit der neuen Bankführung lückenlos die Machenschaften der ehemaligen Geschäftsführung aufdeckt. "Auch die Verstrickungen der Kärntner Landespolitiker und Parteien in die Geschäfte der Hypo müssen geklärt werden", so Jannach, der davon ausgeht, dass die Kärntner Landespolitik mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den letzten Jahren massiv auf die Geschäfte der Hypo Einfluss genommen habe. "Größenwahn und Geldgier der Politik haben das Hypo-Desaster mit verursacht."

"Leider ist von Dörfler, Martinz und Co nicht zu erwarten, dass sie das tun, was jeder anständige Mensch machen würde: Sich bei den Steuerzahlern für das eigene Versagen zu entschuldigen, die politische Verantwortung zur übernehmen und zurückzutreten", so der FPÖ-Obmann abschließend.

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