BZÖ-Widmann: Ackerl als Schutzpatron der Hypo-Manager?

Ist die Rettung einer Bank ein Verbrechen?

Linz (OTS) - BZÖ-Landessprecher Nationalratsabgeordneter Rainer Widmann verurteilt zutiefst die schäbigen Attacken von SPÖ-Oberösterreich Obmann Ackerl auf Kärnten. "In Zusammenspiel von Bund, Bayern und Alteigentümern wurde gemeinsam der Fortbestand der Hypo-Alpe-Adria gesichert. Wenn jetzt ein fanatischer SPÖ-Linksaußen wie Ackerl versucht, hier in Oberösterreich politisches Kleingeld zu machen, dann ist das mehr als verwerflich und spricht für den verzweifelten Zustand der SPÖ-OÖ. Wo war denn der Protest Ackerls bei der BAWAG-Rettung, wo der Aufschrei, dass 1,75 Milliarden Euro für die Raiffeisen Bank, 1,2 Milliarden Euro für die Erste Bank, 1 Milliarde Euro für die Volksbanken und 1,2 Milliarden Euro für die Kommunalkredit locker gemacht wurden?", so Widmann.

Seit beinahe drei Jahren seien bei der Hypo die Bayern-Manager am Ruder und kein einziger Kärntner Politiker sei im Vorstand gesessen. "Jetzt nur aus Frust darüber, dass die Kärntnerinnen und Kärntner der SPÖ eine massive Ohrfeige an der Wahlurne verpasst haben, eine Anti-Kärnten-Kampagne zu starten, ist einfach nur erbärmlich. Es ist bezeichnend, dass Ackerl mit keinem Wort die Managerverantwortung erwähnt und sogar die Machenschaften der ehemaligen BAWAG-Führung indirekt entschuldigt, aber die Kärntnerinnen und Kärntner für den roten Machtverlust bestraft werden müssen. Mit einer solchen Skrupellosigkeit soll sich Ackerl in der Politik schleunigst vom Acker machen. Gemeinsam eine Bank zu retten, ist kein Verbrechen, sondern eine Notwendigkeit im Interesse der ganzen Republik", so Widmann.

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