GdG-KMSfB-Lueger: Lieber frieren oder im Dunkeln sitzen, Frau Marek?

ÖVP soll endlich sagen, welche Leistungen für die Wienerinnen und Wiener sie streichen will

Wien (OTS) - GdG-KMSfB/ÖGB. "Das ständige Herumgerede ist unerträglich. Wenn die Wiener ÖVP so dringend Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst vernichten will, soll sie endlich sagen, welche Leistungen für die BürgerInnen ihrer Meinung nach verzichtbar sind", erklärte heute, Dienstag, die Leitende Referentin der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMFsB), Angela Lueger.++++

"In allen Umfragen schneidet der Öffentliche Dienst in Wien hervorragend ab. Im direkten Vergleich mit anderen Großstädten ist die Stadt sicher, die Stadt ist sauber, die Stadt funktioniert. Das liegt an ihren Bediensteten, von denen 85 Prozent direkt in Dienstleistungsberufen im Einsatz sind", stellte Lueger klar.

Auf ihrer offensichtlichen Suche nach Feindbildern für die kommende Wahl habe die Wiener VP aber offenbar die ArbeitnehmerInnen des Öffentlichen Dienstes ins Visier genommen. Ihre frisch berufene Chefin Christine Marek ortet im Interview mit der Tageszeitung "Kurier" zu viele "Beamte" bei der Gemeinde.

"Wir haben zwar Verständnis dafür, dass sich da jemand zu Wort meldet, der noch nicht lange im Amt und mit der Materie offenbar noch nicht vertraut ist. Aber falls Kollegin Marek der Anteil von BeamtInnen und Vertragsbediensteten bei der Stadt Wien nicht bekannt ist, oder sie anderes Zahlenmaterial zu den täglichen Aufgaben im Öffentlichen Dienst, bei Feuerwehr, Rettung, Krankenanstalten, Öffentlichem Verkehr, Müllentsorgung, Versorgung mit Gas und Strom oder einer der anderen 200 Berufsgruppen im Dienst der Bürgerinnen und Bürger benötigt, stehen wir ihr gerne mit Auskunft zur Verfügung", sagte Lueger.

ÖGB, 15. Dezember 2009 Nr. 762

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