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Korrigierte Fassung: ÖSTERREICH: BayernLB zahlt 825 Millionen Euro nicht an Hypo, sondern verzichtet nur auf Kredit

Kein frisches Geld für die Hypo aus Bayern, 825 Millionen nur "simpler Bilanztrick"

Wien (OTS) - Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in Ihrer Dienstag-Ausgabe berichtet, hat die BayernLB ihren Abschied von der Hypo-Group Alpe Adria entgegen anderslautenden Berichten nicht mit frischem Geld bezahlt.

Die bayrische Bank verzichtet nur auf einen Teil der Kredite, die sie der Hypo eingeräumt hat. Und zwar auf 825 Millionen Euro. Diesen Betrag kann die Hypo nun in Eigenkapital umwandeln.

Im Klartext heißt das: Die Bayern zahlen für die Hypo also kein Cash, sondern bedienen sich eines simplen "Bilanztricks".

Laut einem ÖSTERREICH vorliegenden Positionspapier muss die Hypo noch heuer 1,559 Milliarden Euro fauler Kredite abschreiben. 2010 sind es 516 Millionen Euro, 2011 noch immer 436 Millionen, 2012 329 Millionen und 2013 noch einmal 242 Millionen Euro.

Insgesamt macht die Bank heuer 1,45 Milliarden Euro und 2010 109 Millionen Euro Verlust. Und der Vorstand schreibt: "Eine höhere Rekapitalisierung als 1,5 Milliarden Euro kann sich als sinnvoll erweisen."

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