ÖSTERREICH: Wenn Einigung scheitert ab morgen "Regierungs-Kommissar" bei der Kärntner Hypo

Dramatik vor Gespräch im Finanzministerium: FMA will laut ÖSTERREICH bei Scheitern ab morgen 17 Uhr alle Überweisungen kontrollieren

Wien (OTS) - Die Tageszeitung ÖSTERREICH berichtet in ihrer morgigen Sonntagsausgabe, dass in Gesprächen zwischen Regierung, FMA und Nationalbank-Chef Nowotny heute die Entscheidung getroffen wurde, ab morgen 17 Uhr einen "Regierungs-Kommissar" bei der Kärntner Hypo einzusetzen, wenn die Gespräche im Finanzministerium über eine Hypo-Sanierung bis morgen mittag zu keiner Einigung führen.

Laut ÖSTERREICH soll der "Regierungs-Kommissar" insbesondere verhindern, dass Eigentümer wie die BayernLB ab Montag früh Eigenmittel aus der Bank abziehen und sie damit zahlungsunfähig machen. Der "Regierungs-Kommissar" würde bei einem Scheitern der Gespräche laut ÖSTERREICH ab Montag in den Räumlichkeiten der Hypo in Klagenfurt amtieren und alle Überweisungen kontrollieren.
Damit erhalten die seit 17 Uhr im Finanzministerium laufenden Verhandlungen zwischen Finanzminister und Hypo-Eigentümern eine besondere Dramatik.

ÖSTERREICH berichtet weiter, dass die Regierung heute beschlossen hat, im Falle eines Scheiterns der Hypo-Sanierung 1,4 Milliarden Euro an Einlagen-Sicherung für alle Spar-Einlagen der Hypo bereit zu stellen. 500 Millionen davon kommen direkt aus Bundesmitteln.

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