FPÖ-Gudenus ad VP-Ulm: Salbungsvolle Worte der ÖVP werden das Sicherheitsproblem in Wien nicht lösen!

Ulm soll sein innerparteiliches Gewicht in die Waagschale werfen und bei der ÖVP-Innenministerin endlich eine Entlastung für die Wiener Exekutive ausverhandeln!

Wien (OTS/fpd) - Erfreut über die vorweihnachtliche Selbstironie des Herrn VP-Abgeordneten Ulm, zeigt sich der Sicherheitssprecher der FPÖ-Wien, Mag. Johann Gudenus zu den jüngsten Äußerungen zur aktuellen Kriminalitätsstatistik. War es doch die ÖVP, die seit nunmehr zwei Legislaturperioden das Innenministerium über hat und schon längst für Ordnung und Sicherheit in unserer Stadt hätte sorgen können. Bedauerlicherweise waren die Wiener Schwarzen allerdings bisher mit der Suche nach einem geeigneten neuen ÖVP- Chef beschäftigt, statt sich um die Anliegen der Bevölkerung zu kümmern.

Fakt ist, dass bis zum Jahr 2013 nicht einmal der Pensionsabgang bei der Exekutive durch Neuaufnahmen bei der Polizei ausgeglichen werden kann und dass es ohne zusätzliche Polizisten schon bald einen Sicherheitskollaps in Wien geben wird. Dies wird schon alleine durch die aktuelle Überstundenstatistik des Landespolizeikommandos Wien belegt, wo im Oktober Mehrdienstleistungen (Überstunden und Journaldienststunden) von rund 187.000 Stunden angefallen sind. Das ergibt einen rein rechnerischen Bedarf jener 1.500 Beamten, welche die FPÖ-Wien schon seit langem fordert. Im Jahr 2009 wurden lediglich 275 neue Polizistinnen und Polizisten für Wien ausgemustert und für das kommende Jahr sind planmäßig überhaupt nur 125 Ausmusterungen für die Wiener Exekutive vorgesehen - noch weniger als ursprünglich geplant.

Die ÖVP-Wien sollte sich also endlich der Realität stellen und einsehen, dass sie neben der SPÖ für den derzeitigen verheerenden Sicherheitszustand in Wien mitverantwortlich ist. Salbungsvolle Worte sind in dieser Sache mehr als überflüssig, schließt Gudenus. (Schluss)paw

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