Kadenbach: Einigung zu Soforthilfe für Entwicklungsländer zaghafter Schritt in richtige Richtung

Entwicklungsländer brauchen langfristige Unterstützung

Wien (OTS/SK) - Als "zaghaften Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach die Einigung der EU-Regierungschefs auf 7,2 Milliarden als Soforthilfe zum Klimaschutz für Entwicklungsländer. "Es ist gut, dass es gelungen ist, sich auf einen Betrag zu einigen. Jedoch wird es mit diesem Beitrag nicht gelingen, die ambitionierten Ziele zu erreichen. Soforthilfemaßnahmen alleine reichen nicht aus", unterstreicht Kadenbach. Vielmehr müsse den Entwicklungsländern dauerhafte Unterstützung gegeben werden, in einer Resolution habe das Europäische Parlament deshalb die Staats-und Regierungschefs ersucht, dass der kollektive Beitrag der EU zur Konzipierung von Eindämmungsbemühungen und Anpassungserfordernissen in den Entwicklungsländern bis zum Jahr 2020 mindestens 30 Milliarden Euro betragen müsse.

"Klimaschutz ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Gerade die Entwicklungsländer haben wenig zum Klimawandel beigetragen, haben aber massiv unter den Auswirkungen zu leiden", unterstreicht die EU-Parlamentarierin. "Wenn es uns nicht gelingt, die Entwicklungsländer ausreichend zu unterstützen, werden die Folgen kaum abschätzbar sein - für die Entwicklungs- genauso wenig wie für die Industriestaaten", bemerkt Kadenbach abschließend. (Schluss) ab/cv

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