Bures: Mit positiver Energie Beitrag zu starker ÖBB leisten

Privatisierung ausgeschlossen - ÖBB im EU-Spitzenfeld bei Gütertransport und Personenverkehr

Wien (OTS/SK) - "Wir arbeiten gemeinsam an einer modernen und ökologischen Infrastruktur für unsere Kinder", so Verkehrsministerin Doris Bures heute, Donnerstag, im Nationalrat. Auch die ÖBB-Kritiker sollten daher "mit positiver Energie" einen Beitrag zu einem starken österreichischen Unternehmen leisten: "Es ist nicht im Sinne der Menschen, die täglich in den Zug steigen, die ÖBB schlechtzureden", stellte Bures klar. Die ÖBB müssen schließlich den internationalen Vergleich nicht scheuen. "Österreich liegt mit den ÖBB im EU-Spitzenfeld, was den Gütertransport und den Personenverkehr angeht", erklärte Bures stolz. Das Unternehmen legt jedes Jahr 10 Milliarden Kilometer zurück und befördert Tag für Tag 1,2 Millionen Menschen im Nahverkehr. Zudem sprach sich die Verkehrsministerin klar gegen eine Privatisierung des Unternehmens aus, diese wäre "der Untergang" und sei in ihrer politischen Verantwortung ausgeschlossen, so Bures. ****

"Alle reden vom Klimaschutz - jene, die ernsthaft etwas dafür tun wollen, sollten überlegen, wie die Situation in Österreich ohne die ÖBB aussehen würde", verwies Bures auf die "herausragende Leistung", dass jeden Monat rund neun Millionen Güter von den ÖBB transportiert werden. Dies entspricht einem Anteil von 30 Prozent des Gütertransports auf der Schiene statt auf der Straße, und stellt Österreich im europäischen Vergleich an die Spitze. "Ohne die ÖBB hätten wir jeden Monat 360.000 LKWs mehr auf Österreichs Straßen", so Bures.

"Es gibt eine klare Vorwärtsstrategie für die ÖBB, damit die Menschen sich darauf verlassen können, pünktlich ans Ziel zu kommen", so Bures. So würden in Form von Konjunkturpaketen, der Sanierung von 100 Bahnhöfen, der Sicherung von hunderten Kreuzungen, und dem Ausbau des Brenner-Basis-Tunnels zahlreiche konkrete Maßnahmen für Verbesserungen gesetzt. "Sieben Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag wird hart gearbeitet", so Bures abschließend. (Schluss) as

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