FP-Matiasek/Gudenus (2): Schluss mit dem hoch subventionierten Vereinssystem im Integrationsbereich!

Auflösung des Integrationsressorts gefordert

Wien (OTS/fpd) - Das hoch subventionierte Vereinssystem im Integrationsbereich müsse endlich ein Ende haben. Mit jeweils eigener Infrastrukur, Vorstand und bezahlten Mitarbeitern seien die meisten Vereine völlig aufgeblasen. Zudem sei das Angebot dürftig und die tatsächliche Integrationsarbeit kaum nachvollziehbar. In den Vereinen blieben die Zuwanderer, vor allen die Frauen immer unter sich, d.h. der tatsächliche Integrationsfaktor ist sehr gering.

Die Subventionen durch unterschiedliche Einrichtungen stammen immer aus dem Steuertopf. Daher müssen die Beratung, Betreuung, Bildung usw. auch in öffentlichen Einrichtungen erfolgen! Dies würde außerdem die anfallenden Kosten erheblich senken. Der Schwerpunkt müsse hierbei auf den Kontakt mit der Bevölkerung, die notwendige Anpassung im Verhalten sowie den Zwang zur Verwendung der deutschen Sprache gelegt werden, um die Integration zu fördern, so die Gemeinderätin der FPÖ-Wien, LAbg.Veronika Matiasek.

Auflösung des Integrationsressorts!

Die Integrationsarbeit sei bei weitem nicht so erfolgreich wie die SPÖ-Stadträtin postuliert. Die Stadt konzentriere sich auf Neuzuwanderer, die schwerpunktmäßig aus dem europäischen Raum kommen. Neue Konzepte, wie "Sei dabei!", subventioniertes Suppenkochen, Wandern oder Fußballspielen seien eine Farce. Zuwanderer müssen selbst mehr beitragen. Bereits für den symbolischen Betrag von nur einem Euro pro Einheit könnten diese an einem Deutschkurs teilnehmen. Dies sei viel zu wenig und würde auch nicht wertgeschätzt. Im Vergleich dazu müsse ein Wiener für VHS-Kurse ungleich mehr bezahlen. Während der Spracherwerb für Kinder, die in die Schule gehen selbstverständlich kostenlos sein müsse, solle es für Erwachsene gestaffelte Beiträge geben. Menschen, die nicht in den Arbeitsmarkt einsteigen, wie Hausfrauen oder Pensionisten, sollten dabei höhere Beiträge bezahlen, schlägt Matiasek vor.

Auflösung des Integrationsressorts

Zueltzt fordert die FPÖ-Wien das Integrationsressort aufzulösen. Integrationspolitik sei eine Querschnittsmaterie. Die entsprechenden Maßnahmen sollen deshalb besser in den jeweils zuständigen Ressorts (Soziales, Bildung, Jugend, Gesundheit, Kultur) gesetzt werden. Fremdenrechtliche Angelegenheiten bleiben im Verwaltungsbereich (Staatsbürgerschaft, Aufenthaltsbewilligungen,...), schlägt Matiasek abschließend vor. (Schluss) hn

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