Tauß: JVP schürt Sozialschmarotzer-Debatte

Wien (OTS/SK) - "Die Haltung der JVP ist unerhört und schürt die Neiddebatte in Österreich auf unnötige Weise", reagierte die Bundesvorsitzende der Jungen Generation Tina Tauß auf eine Aussendung der JVP NÖ - unter Obfrau Rausch hatte die JVP NÖ bei einer Diskussionsveranstaltung in St. Pölten im Rahmen einer Debatte zu 'Leistungsgerechtigkeit' vom Ausnutzen des Sozialnetzes gesprochen. "Damit spielt die JVP die Menschen gegeneinander aus, und das auf dem Rücken der Schwächsten, die Unterstützung am bittersten notwendig hätten", so Tauß. "Dies zeugt einmal mehr davon, dass die ÖVP-Parteijugend mit ihren abgehobenen Ideen einfach keine Ahnung von der Lebenssituation der Menschen aus nicht-privilegierten Verhältnissen in unserem Land hat", unterstrich Tauß. ****

"Es ist eine unglaubliche Beleidigung für jene Menschen in Österreich, die jeden Tag um das Notwendigste kämpfen müssen, vom Ausnutzen des Sozialnetzes zu sprechen", so Tauß. Anstatt eine Sozialschmarotzer-Debatte anzuzetteln solle sich Rausch lieber mit den vielen tausenden Menschen in Österreich auseinandersetzen, die an der Armutsgrenze leben und sich gerade einmal das Notwendigste leisten können, so der Vorschlag der JG-Vorsitzenden. "Ich fordere die JVP auf, sich für die unerhörten Aussagen zu entschuldigen und anzuerkennen, dass nicht alle Menschen in unserem Land mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurden", so Tauß abschließend. (Schluss) as

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