Blecha: Mit 1,5 Prozent Pensionsanpassung ist Maximum in Krisenzeiten erreicht

Dank an Faymann für Engagement in der Pflegefrage

Wien (OTS/SK) - "Mit 1,5 Prozent Pensionsanpassung und
zusätzlichen Einmalzahlungen für über 1,4 Millionen Pensionistinnen und Pensionisten haben wir das Maximum dessen, was in Krisenzeiten möglich ist, erreicht. Die Zusatzzahlungen entsprechen zumindest annähernd der Differenz zur Preissteigerung nach dem Pensionistenpreisindex", so PVÖ-Präsident Karl Blecha am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstandssitzung des Österreichischen Seniorenrates. Thema der Pressekonferenz waren auch die heuer erstmals vergebenen Senioren-Medienpreise "Seniorenrose" und "Seniorennessel". ****

"Wenn die Verhandlungen über die Pensionsanpassung nicht mit dem Pensionistenpreisindex betrieben worden wären, wären die erreichten 1,5 Prozent keineswegs sicher gewesen", erklärte Blecha. "Wir haben in der heutigen Sitzung beschlossen, den Pensionistenpreisindex weiterhin als Richtschnur für die Berechnung der Pensionsanpassung zu verwenden", betonte der PVÖ-Präsident. Gleichzeitig hätten die Seniorinnen und Senioren aber ihre Bereitschaft, in Krisenzeiten Abstriche zu machen, bestätigt, "nur nicht dort, wo kleine Pensionen von der Teuerung am heftigsten betroffen waren". Eine weitere Forderung sei die Unterstützung der Pensionskassen-Pensionisten, wo fast alle Bezieher Kürzungen zu spüren bekamen. Blecha forderte weiters die pünktliche Buchung der Pensionen am Ersten eines Monats.

Zu den neuen Senioren-Medienpreisen erklärte der PVÖ-Präsident: "Die Seniorenrose wird für Berichte vergeben, die dem Leben und den Vorstellungen von Senioren besonders entsprechen, die Seniorennessel für das Gegenteil. Nächstes Jahr sollen diese Medienpreise wieder vergeben werden, es gibt Verhandlungen für eine Kooperation mit dem Österreichischen Journalistenclub." In diesem Zusammenhang kritisierte der PVÖ-Präsident auch die ORF-Programmgestaltung - nicht nur Senioren, auch die Aufklärungsarbeit komme zu kurz.

Blecha begrüßte, dass der Seniorenrat mit der vor kurzem im Parlament veranstalteten und von Regierung und Bundespräsident besuchten Hauptversammlung die volle Anerkennung der Regierung bekommen habe. Abschließend dankte der PVÖ-Präsident Bundeskanzler Werner Faymann für den großen Raum, den er der Pflegefrage in seiner Grundsatzrede lieh: "Das Pensionssystem ist gesichert. Die Frage der Zukunft ist die Finanzierung der Pflege und Betreuung für ältere Menschen." (Schluss) bj

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