JG NÖ: VPNÖ tritt lieber Neiddebatten los, anstatt Angebot für die Jugend umzusetzen

Web 2.0-fähig - ist das das inhaltliche Angebot der JVP?

St. Pölten (OTS) - "Sich hinzustellen und die Ausbeuteraktion 'Super-Praktikant' eines Vize-Kanzlers als großen jugendpolitischen Meilenstein dar zu stellen ist wohl die Spitze!", erklärt Katharina Kucharowits, Vorsitzende der Jungen Generation der SPÖ NÖ und stv. Landesparteivorsitzende über die heutigen Aussagen von JVP-Rausch:
"Arbeit ja - entsprechende Entlohnung nein? Hier hat die ÖVP gegenüber tausenden Jugendlichen, die verzweifelt eine Lehr- oder Arbeitsstelle suchen großen Erklärungsbedarf!"

Glaubwürdigkeit lässt Rausch vor allem auch in den Themenbereichen Bildung und Soziales vermissen, so Kucharowits: "Gerade in der ÖVP, die nach außen mit den Schlagwörtern 'Zukunft' und 'Leistung' um sich wirft, haben die Konservativbetonierer das Sagen. Auf der Strecke bleibt beispielsweise die Bildung. "Das Modell der Neuen Mittelschule ist in Niederösterreich gefragt - das Interesse der Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen bestätigt die Vorschläge der SPÖ NÖ. Aber der ÖVP scheint es kein Anliegen zu sein, dass alle Kinder die gleichen Bildungschancen vorfinden und diese nicht vom Geldbörsl der Eltern abhängig sind!"

Außerdem finde es die JG-Vorsitzende letztklassig, dass auf dem Rücken jener, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind, Neiddebatten losgetreten werden: "Die Einrichtung eines Transferkontos würde vor allem sozial Schwache und den Mittelstand voll treffen, denn dort ist es sehr ergiebig - Familienbeihilfen, Pendlerpauschalen, Wohnbaubeihilfe und andere Leistungen werden zur Debatte stehen. Vorschläge, mit denen Sozialleistungen gekürzt werden könnten, akzeptieren wir SozialdemokratInnen gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo viele Menschen arbeitslos sind oder kurzarbeiten, nicht! Sozialabbau auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen, die auf diese Leistungen angewiesen sind, lehne ich ab!"

Kucharowits abschließend: "Gerade jugendpolitisch liegt in den ÖVP-Gemeinden noch vieles im Argen. In zahlreichen SPÖ-Gemeinden wird beispielsweise Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, in überbetrieblichen Lehrwerkstätten einen Beruf zu erlernen und auch in Kooperation mit den GemeindevertreterInnen an Jugend-Projekten teilzunehmen und diese gemeinsam umzusetzen. Außerdem tritt die SPÖ NÖ klar für die qualitativ höchste Bildung für alle ein, die ÖVP versucht unter dessen finanzielle Hürden zu errichten. Die JVP setzt wie die VPNÖ lieber auf Eigenwerbung für ihre MandatarInnen, Aktionen wie beispielsweise die web 2.0-Vermarktung sind zweitrangig. Die SPÖ tritt ein für die NÖ Jugendlichen - damit diese einen guten Start ins Leben haben!"

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JG Niederösterreich, Anton Feilinger, Tel: 02742/2255-150, www.jgnoe.at

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