Walser zu Schule: "Wenn schon nicht auf Grüne, sollte Regierung auf OECD hören"

"Sündenregister der österreichischen Bildungspolitik wird schier endlos"

Wien (OTS) - "Wenn die Regierung schon nicht auf die jahrelangen Forderungen der Grünen bei der Schulreform hört, sollte sie wenigstens auf die OECD hören. Deren Analyse und Forderungen sind im wesentlichen mit unseren deckungsgleich - Ausbau des Ganztagsschulangebots und Einführung einer gemeinsamen Schule", sagte der Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser. "Das Sündenregister der österreichischen Bildungspolitik ist durch jahrzehntelange Ignoranz schier endlos geworden. Statt Schulversuchen ohne Ende brauchen wir endlich eine echte Reform", betonte Walser. "Derzeit vergeuden wir die Begabungen unserer Kinder durch ein Schulsystem des 19. Jahrhunderts. Wir wollen diesen Anachronismus beenden. Ziel der Schulreform muss die gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen sein und die SchülerInnen brauchen ein Anrecht auf ganztägige Betreuung."

"Die von der SPÖ nun beantragte Erhöhung der 10-Prozent-Klausel für die Schulversuche zur Neuen Mittelschule sind nicht zielführend. Vielmehr muss der Umbau zu einer echten gemeinsamen Schule in Angriff genommen werden", sagte Walser.

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