FPÖ: Diskussion um Abtreibung und künstliche Befruchtung im Gesundheitsausschuss

SPÖ will Abtreibungen "genau so stark" unterstützen wie künstliche Befruchtung

Wien (OTS) - Die in der heutigen Sitzung des
Gesundheitssauschusses von einer SAPÖ-Mandatarin getätigten Aussagen zum IVF(In-Vitro-Fertilisation)-Fonds-Gesetz sind für die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Obfrau des Gesundheitsausschusses NAbg. Dr. Belakowitsch-Jenewein "ungeheuerlich". "Kollegin Bayr äußerte in ihrer Wortmeldung zu diesem Gesetz den Wunsch, dass Abtreibungen künftig die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet werden solle, wie der In-Vitro-Fertilisation. Das muss aus Schärfste zurückgewiesen werden!", macht Belakowitsch-Jenewein klar.

"Wir sind strikt dagegen, für Abtreibungen finanzielle Mitteln im gleichen Ausmaß zur Verfügung zu stellen wie für die In-Vitro Fertilisation", erklärt Belakowitsch-Jenewein die ablehnende Haltung der FPÖ, die von Vizeparteichef NAbg. Norbert Hofer untermauert wird:
"Es gibt leider unzählige Frauen und Paare, denen ein Kinderwunsch verwehrt bleibt. Das IVF-Fonds-Gesetz soll hier unterstützend zur Anwendung kommen. Keinesfalls kann die Abtreibung auch nur annähernd im gleichen Ausmaß gewichtet werden."

Vielmehr solle man das Geld für die Beratung von Frauen verwenden, um einerseits vorab über Verhütung aufzuklären und andererseits ungeplant schwangere Frauen zu beraten und zu unterstützen, stellen die beiden freiheitlichen Abgeordneten fest. Denn Abtreibung sei kein Verhütungsmittel, die verantwortungsvolle Aufgabe der Politik liege darin, durch gezielte Beratungs- und Aufklärungsarbeit die vielen unnötigen Abtreibungen, die Jahr für Jahr bei und passieren, pro aktiv zu vermeiden.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004