ÖH: Studierende sind nicht kriminell

Bildungsdebatte führen statt Audimax räumen

Wien (OTS) - Mit Kopfschütteln reagiert die Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft auf den Vorschlag von VP Generalsekretär Fritz Kaltenegger, die Protestierenden aus dem Audimax notfalls mit polizeilicher Gewalt entfernen zu lassen. "Die Studierenden nehmen ihr Recht wahr, ihre Meinung kundzutun - das ist weder kriminell noch in irgend einem Sinne verwerflich" ärgert sich Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam. "Die dauernden Versuche, Stimmung gegen die Studierenden zu machen, sind kontraproduktiv und schaffen sicher nicht mehr finanzielle Mittel für die Universitäten", so Maurer weiter.

"Die Proteste werden nicht von Einzelnen, sondern von den Studierenden gemeinschaftlich getragen. Von ein paar 'traurigen Gestalten' kann also keineswegs die Rede sein", bekräftigt Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam. "Mit der Forderung nach dem Ende der Proteste wird wieder einmal nur von der Bildungsdebatte abgelenkt, um die es eigentlich gehen sollte", so Wallerberger.

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