Hable: Schluss mit der Hinhaltetaktik für die Arbeiter und Angestellten des öffentlichen Dienstes

GÖD: Bundesvertretung Gesundheit und Sozialberufe

Linz (OTS) - Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion!

Namens der Arbeiter und Angestellten in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen des öffentlichen Dienstes spricht sich der Vorsitzende der Bundesvertretung Gesundheits- und Sozialberufe gegen die zögerliche Vorgangsweise der Regierungsmitglieder bei den laufenden Gehaltsverhaltsverhandlungen aus.

Die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst (Gesundheits-und Sozialbereich) arbeiten rund um die Uhr - 24 Stunden - zum Wochenende und feiertags. Hable verlangt mehr Wertschätzung für diese Kolleginnen und Kollegen und die von ihnen geleistete Arbeit.

Es ist ein Skandal, den Bediensteten nicht einmal die volle Teuerungsabgeltung zuzugestehen. Hable verlangt auch eine finanzielle Perspektive für das Jahr 2010 für die Bediensteten des öffentlichen Dienstes.

Im Gesundheits- und Sozialbereich gibt es viele kleine EinkommensbezieherInnen, AlleinerzieherInnen und Familien mit Kindern, die dringend mehr Lohn brauchen.

Wir Bediensteten in den Gesundheitseinrichtungen wollen grundsätzlich nicht streiken, aber wenn wir gezwungen werden, werden wir uns zu wehren wissen.

Wenn unsere Arbeitsleistungen eingeschränkt werden oder gar fehlen, werden auch unsere Leistungen mehr wertgeschätzt werden.

Keine billigen Ausreden!

Die Regierungsverhandler reden immer nur von den Kosten, die durch die Gehaltserhöhung entstehen und verschweigen aber, dass durch höhere Steuersätze dem Staat aus diesem Titel viel Geld zurückfließt.

Wir verlangen von den zuständigen Politikern, sich nicht länger vor der Gehaltserhöhung für den öffentlichen Dienst zu drücken, denn anständige Arbeit muss auch anständig bezahlt werden.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Dir. Johann Hable
Vorsitzender der Bundesvertretung 9
Gesundheits- und Sozialberufe
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable
Tel.: 0664/24 35 335

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