Kräuter: "Generationenfonds" notwendig für einen modernen Sozialstaat

Rechnungshof hat Zahlen vorgelegt die Einsparungspotential im Gesundheitsbereich belegen

Wien (OTS/SK) - "Es geht nicht darum, den Spitälern finanzielle Mittel wegzunehmen, sondern darum, die Gesundheits- und Pflegeversorgung insgesamt zu verbessern. Und eine Reform im Spitalswesen ist wichtig und notwendig", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter zur Reaktion der Ärztekammer auf die gestrige Rede von Bundeskanzler Werner Faymann. Den "Generationenfonds" den Bundeskanzler Werner Faymann gestern präsentierte, befürwortet der SPÖ-Bundesgeschäftsführer "als eine große Idee, die die Vision von einem modernen Sozialstaat einen großen Schritt näher an die Verwirklichung bringt". ****

Der Rechnungshof habe Zahlen vorgelegt, die enormes Einsparungspotential im Spitalswesen belegen. "Dabei geht es aber nicht um Spitalsschließungen oder Kürzungen bei den Gesundheitsleistungen, sondern unter anderem darum, dass die teuren Akutbetten wirklich für Notfälle bereitstehen und die stationäre mit der mobilen Pflege kombiniert werde", betonte Kräuter. Die Einrichtung des "Generationenfonds" würde nicht nur für Verbesserungen im Gesundheits- und Pflegebereich sorgen, sondern auch als Produktivfaktor wirken, der ca. 50.000 zusätzliche Arbeitsplätze schafft, so Kräuter, der abschließend eine sachliche Debatte einmahnte. (Schluss) sv

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