Wirtschaftsministerium unterzeichnet mit Mineralölwirtschaft Effizienz-Vereinbarung

Wien (OTS) -

  • Einsparung von 2.100 Gigawattstunden (GWh) bis 2016
  • Mineralölwirtschaft übernimmt Verantwortung für Effizienz und Klimaschutz am Raumwärmesektor
  • Moderne Ölheizung erschließt gewaltige Effizienzpotentiale

Nach intensiven Vorbereitungen haben das Wirtschaftsministerium und die Fachverbände der Mineralölindustrie sowie des Energiehandels eine freiwillige Vereinbarung unterzeichnet, womit die Energieeffizienzvorgaben der diesbezüglichen EU-Richtlinie umgesetzt werden sollen. Damit verpflichtet sich die Branche die bereits jetzt höchst effiziente Form des Heizens mit Öl noch weiter zu steigern und zur Senkung des Endenergiebedarfs bis zum Jahr 2016 einen maßgeblichen Beitrag zu leisten.

Das IWO-Österreich hat gemeinsam mit den Firmenexperten die freiwillige Vereinbarung verhandelt und begrüßt die Unterzeichnung durch das Wirtschaftsministerium.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner sieht diese Vereinbarung ebenfalls positiv: "Es ist im Sinne unserer gemeinsamen Verantwortung für den Klimaschutz, dass ein wesentlicher Teilbereich des Raumwärmesektors einen Beitrag zu Energieeffizienz und Klimaschutz leistet. Um die Energie- und Klimaziele zu erreichen, müssen wir alle Potentiale heben."

Konkret sollen durch Steigerung der Energieeffizienz im Bereich der festen und insbesondere flüssigen Brennstoffe 2.100 GWh bis Ende 2016 an Energie eingespart werden. Die Mineralölwirtschaft wird damit zum Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und liefert in absoluten Werten den höchsten Beitrag zur Erreichung des Effizienzzieles - weit mehr als das, was andere Energieträger übernehmen.

"Wir unterstreichen damit unsere besondere Verantwortung am Raumwärmesektor", betont Generaldirektor Dr. Wolfgang Ruttenstorfer in seiner Funktion als Obmann des Fachverbandes der Mineralölindustrie.

"Mehr als drei Viertel des Energiebedarfs der Haushalte entfallen auf das Heizen. Daher gibt es hier auch das größte Effizienzpotential zu realisieren", ergänzt Martin Reichard, Geschäftsführer des IWO Österreich.

Bereits im Jahr 2008 hat die Branche durch die Einführung von schwefelfreiem Heizöl einen wichtigen Schritt in Richtung hocheffizientes Heizen bei gleichzeitig optimalem Emissionsverhalten gesetzt. Ein weiterer Meilenstein für die Erreichung des ehrgeizigen Effizienzzieles bis 2016 konnte im Frühjahr 2009 der Öffentlichkeit präsentiert werden. Hier begann im Mai die Initiative "Heizen mit Öl" zur Förderung moderner Öl-Brennwerttechnologie, die bei den Konsumenten ein gewaltiges Interesse hervorgerufen hat. Bereits Ende Juli war die von der Branche initiierte und finanzierte Kesseltauschaktion mit einem Fördervolumen von 12 Millionen Euro und 4000 zugeteilten Förderungen für das Jahr 2009 ausgeschöpft. "Diese überaus erfolgreiche Aktion wird in zeitlicher Übereinstimmung mit der freiwilligen Vereinbarung bis 2016 fortgeführt", kündigt Reichard an.

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