Grünewald an Kaltenegger: "VP will aus Audimax zweites Hainburg machen"

Unliebsame Proteste können nicht weggeräumt werden - Studierenden sollte für Bildungsdebatte gedankt werden

Wien (OTS) - "VP-Generalsekretär Kaltenegger leistet sich eine Grenzüberschreitung der Sonderklasse. Er will friedliche Studierende, die seit Wochen Hörsäle besetzen, um dort über die Zukunft der Bildung zu reden und gegen die von der ÖVP verschuldete Uni-Misere zu protestieren, abführen lassen wie Schwerverbrecher. Ist das die Geisteshaltung von Pröll & Co: Wer den Mund aufmacht, der wird weggeräumt? Kalteneggers Aufforderung ist einer Demokratie und dem Recht auf freie Meinungsäußerung unwürdig", kritisiert der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald. "Die Studierenden im Audimax und an den zahlreichen anderen besetzten Hörsälen in ganz Österreich sind im Recht - mit ihrer Besetzung und mit ihren Anliegen", betont Grünewald. "Die ÖVP will aus dem Audimax offenbar ein zweites Hainburg machen." Ohne die Besetzungen hätte es keine Debatte über die Bildung in Österreich gegeben und genau diese Besetzungen halten die Debatte am Leben, stellt Grünewald fest. "Österreich gehört nicht der ÖVP, auch wenn diese sich so aufführt. Herr Kaltenegger, machen Sie den Weg frei für die Uni-Finanzierung! Wenn nicht, werden sie wohl nicht nur die Studierenden aus dem Audimax entfernen müssen, sondern auch mich als Abgeordneten zum Nationalrat", kündigt Grünewald an.

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