FPÖ-Haider: Forcierung von Wintersportwochen einstimmig beschlossen

Bemühungen von Elternvereinen, Unternehmen und Schulen besser unterstützen

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich der freiheitliche
Tourismussprecher NAbg. Mag. Roman Haider über die einstimmige Annahme des 5-Parteien-Antrags zur Forcierung von Wintersportwochen in der gestrigen Sitzung des parlamentarischen Tourismusausschusses. Konkret forderten die Abgeordneten aller fünf Parteien die Regierung auf, mit Vertretern der Tourismus-, Sport- und Seilbahnwirtschaft Maßnahmen zur Attraktivierung von Schulskikursen bzw. Wintersportwochen zu erarbeiten. Ziel solle es sein, dass jede Schülerin und jeder Schüler zumindest einmal während des Pflichtschulalters in den Genuss einer Wintersportwoche komme, so der Tenor im Ausschuss.

Haider begrüßt die ambitionierten Bemühungen der Länder, vieler Unternehmungen und vieler Schulen und Elternvereine, die versuchen, soziale Barrieren im Wintersport abzubauen und schulische Wintersportwochen durch Maßnahmen wie Gratis-Schipässe und günstige Sportgeräte und -ausrüstung für sozial schwache Kinder zu unterstützen. Der freiheitliche Tourismussprecher fordert daher auch die Bundesregierung auf, diese Bemühungen zu unterstützen.

Vor diesem Hintergrund wies der Tourismussprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, darauf hin, "dass es im Jahr 1980 noch 250.000 Kinder waren, die durch die Schule das Skifahren erlernten. Im vergangenen Jahr waren es nur mehr knapp 150.00, Tendenz weiter sinkend. Der Skisport läuft in der Skination Österreich Gefahr, an gesellschaftlicher Bedeutung zu verlieren!" Gründe für den drastischen Rückgang an der Teilnahme seien vor allem in der demographischen Entwicklung (weniger Jugendliche und Kinder), und in der Zusammensetzung der Bevölkerung - laut Statistik Austria sind von 620.000 unter 15-Jährigen in Österreich 110.000 Kinder und Jugendliche erste oder zweite Generation mit Migrationshintergrund -zu suchen.

Ein weiterer Grund seien jedoch auch die Kosten pro Schulskikurs, die zwischen 270 und 450 Euro ohne Ausrüstung betragen würden, so Haider. "Bei einer Familie mit zwei Kindern würde ein Skikurs das Familienbudget mit rund 1.000 Euro inklusive Ausrüstung belasten. Alle Bemühungen von Schulen, Elternvereinen, aber auch der Länder und vieler Unternehmungen, die zur Kostenreduktion beitragen, sind daher zu begrüßen und sollten auch von der Politik nach besten Kräften unterstützt werden!" zeigte Haider auf. Ein möglicher Beitrag sei die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes auf Logis auf 5%. Ein diesbezüglicher Antrag Haiders im gestrigen Tourismusausschuss wurde jedoch mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und der Grünen vertagt, kritisiert Haider.

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