Kinderfreunde: Jetzt erst recht für's Kinderrecht!

Blockade der Kinderrechte ist falsches Signal der Opposition

Wien (OTS/SK) - "Es ist bedauerlich und ärgerlich, dass ausgerechnet die Verankerung der Kinderrechte in die Bundesverfassung Opfer der Blockadepolitik der Opposition geworden ist", kritisierte Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde heute, Donnerstag. Der mühsam ausgehandelte Kompromiss stellt einen wichtigen Fortschritt gegenüber dem Status Quo dar. Das BZÖ und FPÖ keinen Genierer kennen, wenn es um die Ausübung fundamentaler Opposition geht, überrascht Rammer nicht. Die Grünen reklamieren für sich aber immer die konstruktive Kraft der Opposition zu sein. Rammer dazu: "Gerade von den Grünen würden wir uns eine differenziertere Vorgangsweise wünschen, denn es gibt auch andere Möglichkeiten einen politischen Konflikt auszutragen." ****

"Fest steht, dass dieses Vorhaben der Regierung im Interesse unserer Kinder liegt. Dieses Thema zum Spielball der politischen Parteien zu machen ist schäbig. An diesem Punkt sollte gekränkte Eitelkeit und falsches Kalkül beiseite geschoben werden", so Rammer.

Als Kinderrechte-Organisation der ersten Stunde fordern die Österreichischen Kinderfreunde die rasche Verabschiedung im Parlament. Die Diskussion ist damit ohnehin nicht beendet, denn nach einer Evaluierung der Erfahrungen mit dem dann neuen Verfassungsgesetz, muss an der Verbesserung und Reparatur gearbeitet werden. "Wir fordern auch die Bereitstellung von Budgetmitteln für die Vermittlung der Kinderrechte, denn die umfassende Aufklärung der Kinder über ihre Rechte ist ein entscheidender Schritt, um Kinder im Sinne der Kinderrechte stark zu machen", schließt Rammer. (Schluss) sv/mp

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