Wir haben es selbst in der Hand: Jeder kann zum Klimaschutz beitragen

Heizen und Warmwasserbereitung mit Holzpellets und Solarthermie können großen Beitrag zur Reduktion von CO2 leisten

Wien (OTS) - In Kopenhagen ringen Regierungsvertreter aus aller
Welt um die Reduktion von CO2-Emmissionen. Viele befürchten, dass am Ende des Gipfels nur schöne Worte und viel Papier aber wenig Konkretes stehen werden. Dabei kann jeder in seinem eigenen Bereich viel tun: Wesentliche Maßnahmen für den Klimaschutz sind längst entwickelt und können in praktisch jedem Haushalt zu Einsatz kommen.

Der größte Teil des Klimakillers Kohlendioxid, der von den privaten Haushalten produziert wird, entfällt auf Heizung und Warmwasserbereitung (siehe Grafik).

Gerade in diesem Bereich kann erneuerbare Energie effizient genutzt werden, um den Ausstoß der Treibhausgase massiv zu reduzieren, betonen Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria, und Austria Solar Obmann Robert Kanduth. Den größten Effekt liefern moderne Heizanlagen mit Pellets sowie der Einsatz von Solarthermie. Beide Systeme sind sowohl für die Aufbereitung von Warmwasser als auch für die Raumheizung einsetzbar und werden in allen Bundesländern großzügig gefördert.

ProPellets Austria Geschäftsführer Rakos rechnet vor: "Mit einer Tonne Pellets lassen sich etwa 1,3 Tonnen CO2 vermeiden, wenn mit den Pellets herkömmliches Heizöl ersetzt wird." Pellets sind überdies eine einfache und kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen. Sie lassen sich sowohl in Zentralheizungen als auch im Pelletkaminofen einsetzen. Pellets sind heute um rund ein Drittel günstiger als Heizöl oder Erdgas." Etwa 70.000 Haushalte heizen bereits heute mit Pellets und sparen damit 1000 Euro pro Haushalt und Heizsaison. Die CO2 Reduktion durch Pellets-Heizer liegt bei 770.000 Tonnen im Jahr.

Robert Kanduth, Obmann von Austria Solar: "Durch Solaranlagen wird die Umwelt in Österreich um 545.000 Tonnen CO2 entlastet. Jede Solaranlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung spart etwa zwei Tonnen CO2 pro Jahr und schützt damit das Klima wie 140 neu gepflanzte Bäume. Aber auch im Privaten hat jeder einzelne etwas davon. Durch eine Solaranlage spart sich ein Haushalt rund 2/3 der Warmwasser- und 1/3 der Heizungskosten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Solarbranche jährlich 7.400 Arbeitsplätze sichert."

Um die Vorteile von Pellets und Solarthermie für den Klimaschutz wirklich nutzen zu können, ist österreichweit ein koordiniertes Vorgehen nötig. Deshalb setzen sowohl proPellets Austria als auch Austria Solar große Hoffnung auf die geplante Energiestrategie der Bundesregierung. "Es ist unbedingt notwendig, dass der Bund neben dem Engagement der Länder eine aktivere Rolle im Bereich der Nutzung von erneuerbarer Wärme spielt", betont Rakos.

"Damit Solarenergie einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der EU-Klimaziele bis 2020 leisten kann, muss die Politik weitere Maßnahmen setzen!" fordert Robert Kanduth abschließend.

proPellets Austria ist der Verband der österreichischen Pelletwirtschaft und vertritt über 60 österreichische Unternehmen aus den Bereichen Pelletproduktion, Pellethandel, Herstellung von Heizkessel und der Zulieferindustrie. proPellets Austria ist Mitglied des Europäischen Biomasseverbands AEBIOM.

Austria Solar ist der Verband der österreichisch Solarwärmewirtschaft und vertritt über 220 Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Handel, Installation, sowie Forschung und Entwicklung. Austria Solar ist Mitglied des europäischen Solarverbandes ESTIF.

Grafiken zum CO2 Verbrauch eines Österreichischen Haushalts und Fotos vom Kinderballett vor dem Parlament sind unter folgendem Link zum downloaden: http://www.propellets.at

Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=66&dir=200912&e=20091203_a&a=event

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Dr. Christian Rakos
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M: +43 664 5146412
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Roger Hackstock
Austria Solar
Mariahilferstrasse 89/22
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T: +43 1 5811327 12
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