Untersuchung der Finanzmarktaufsicht bestätigt: Wertpapierunternehmen arbeiten sauber

Österreichische Wertpapierfirmen veranlagen das stolze Gesamtvolumen von sage und schreibe rund 28 Milliarden Euro für Ihre Kunden

Wien (OTS/PWK963) - Die Finanzmarktaufsicht (FMA)
durchleuchtete 35 Wertpapierunternehmen dahingehend ob ein Gesetzesverstoß vorliegt, insbesondere wurde dabei untersucht, ob das Verbot Kundengelder zu halten eingehalten wird. Die Untersuchung ergab, dass bei keinem der untersuchten Unternehmen ein Verstoß vorlag. Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich: "Damit bestätigt sich meine Erwartung von Juni 2009, dass diese Untersuchung zeigt, wie gesetzeskonform und sauber die rot-weiß-roten Wertpapierunternehmen arbeiten."

Die Untersuchung der FMA unterteilte sich in mehre Schritte. Einer dieser Schritte war eine einzigartige Befragung von tausenden Kunden von Wertpapierunternehmen die medial durch negative Aufhänger, wie "Schwerpunktaktion" begleitet wurde. In Wahrheit gab es jedoch keine Verdachtsmomente gegen diese Unternehmen; "Diese Tatsache ist sogar explizit in mehreren Pressetexten der FMA schriftlich festgehalten."

Die FMA hat mit dieser negativen Medienkampagne allen Wertpapierunternehmen geschadet und weigert sich bisher Anleger und Öffentlichkeit vom positiven Ergebnis zu unterrichten. "Als Obmann der Wertpapierunternehmen fühle ich mich jedoch verpflichtet, diese wichtige Nachricht zu veröffentlichen, um Anleger die nicht beteiligten Wertpapierunternehmen sowie die Öffentlichkeit zu informieren", so Göltl.

Die Bedeutung der Wertpapierunternehmen zeigt sich insbesondere durch folgende Kennzahlen. Die Wertpapierunternehmen veranlagen mehr als 28 Milliarden Euro für Ihre Kunden und erzielten 2008 einen Umsatz in der Höhe von 278 Millionen Euro. Diese Kennzahlen ergeben sich aus den verpflichtenden Meldungen der Wertpapierunternehmen an die Finanzmarktaufsicht. Die von der Untersuchung betroffenen Unternehmen decken mehr 60 Prozent dieser Wertpapierumsätze ab.

Der Fachverband Finanzdienstleister veröffentlicht dieses wichtige Ergebnis jetzt, weil der Vorstand der FMA es leider bisher verabsäumt hat, diese positive Nachricht im Sinne aller Wertpapierunternehmen und aller betroffenen Anleger bekannt zu machen. Da der Vorstand der FMA in den vergangenen zwölf Monaten nicht davor gescheut hat, Verbesserungspotential öffentlich darzustellen und dabei auch bewusst negative Rhetorik wie "Schwerpunkt-Aktion" verwendet wurde, wäre es nur angebracht, auch positive Nachrichten in Folge dieser Marktuntersuchung zu veröffentlichen.

"Es besteht das Gefühl, der Vorstand der FMA habe sich die korrekt und redlich arbeitenden Wertpapierunternehmen als 'Buhmann' für die gesamte Finanzkrise ausgesucht und andere Marktteilnehmer offensichtlich schont", so Göltl verärgert über die einseitigen Aktionen der FMA. (JR)

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