FPÖ-Hofer: Verlangen volle Bezugsmöglichkeit der erhöhten Familienbeihilfe und des Pflegegeldes für behinderte Kinder

Wertanpassung des Pflegegeldes seit Einführung unzureichend

Wien (OTS) - Die erhöhte Familienbeihilfe (Kinderbeihilfe) beträgt EUR 138,30 pro Monat und wird zusätzlich zur Familienbeihilfe ausbezahlt. Die zuständige Behörde ist das Wohnsitzfinanzamt. Voraussetzung ist ein Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent oder die Tatsache, dass das Kind aufgrund seines "Leidens oder Gebrechens" dauernd außerstande ist, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen und natürlich ein Anspruch auf die "normale" Familienbeihilfe.

FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer erklärt: "Wird für das Kind Pflegegeld beantragt oder bezogen, wird ein Teil des Erhöhungsbetrages der Familienbeihilfe, nämlich EUR 60,- monatlich, auf das Pflegegeld angerechnet." Diese Anrechnung will Hofer wegfallen lassen. Einen entsprechenden Antrag werde die FPÖ in Kürze dem Nationalrat zuleiten, so Hofer.

Angesichts der Tatsache, dass die Wertanpassung des Pflegegeldes seit seiner Einführung 1993 mehr als unzureichend sei, sollte man gerade im Bereich behinderter Kinder nicht am falschen Ort sparen, betont Hofer. Darüber hinaus könnten durch den Wegfall der Anrechnung auch Verwaltungskosten eingespart werden.

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