Mautz zu "ÖSTERREICH GEMEINSAM": Arbeitsmarktpaket für Frauen enorm wichtig

Generationenfonds für Pflege und Schule ist ein Gebot der Stunde

Wien (OTS/SK) - "Qualifizierung ist der Schlüssel dafür, dass Frauen die Chance auf einen guten Arbeitsplatz und ein Einkommen haben, von dem sie auch leben können", betonte am Mittwoch SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz. "Daher ist gerade jetzt ein Arbeitsmarktpaket dringend notwendig."****

"Frauen sollen im Laufe ihrer Berufslaufbahn unbedingt eine Chance auf Um- und Neuorientierung sowie auf zusätzliche Qualifizierung bekommen", sagte Mautz. Die Mittel für Arbeitsmarktpolitik sollen um 69 Mio. Euro im kommenden Jahr aufgestockt werden.

Auch die vorgeschlagenen Investitionen in den Pflegebereich sind eine wichtige Maßnahme dafür, dass Frauen in ihrem Beruf erfolgreich sein können. So haben bei der Arbeitskräfteerhebung "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" der Statistik Austria von allen Menschen mit Betreuungspersonen 30 Prozent der Frauen "fehlende Betreuungsangebote" und 18,9 Prozent der Frauen "zu teure oder schlechte Betreuungsangebote" als Gründe angegeben, warum sie nicht arbeiten beziehungsweise nicht mehr Stunden arbeiten können. Mit dem Ausbau des Pflegebereiches können einerseits zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, und anderseits haben Frauen eine größere Chance auf Vollzeitbeschäftigung.
"Der vorgeschlagene Generationenfonds für Pflege und Schule ist ein Gebot der Stunde", sagte Mautz.

Für Frauen wurde im vergangenen Jahr viel erreicht und umgesetzt. "Gerade jetzt ist es daher wichtig nicht auf halben Weg stehenzubleiben", meinte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz. So wurden mit dem einkommensabhängigen Kindergeld, dem Ausbau der Kinderbetreuung um 9.000 zusätzliche Plätze, davon 4.500 für Unter-Dreijährige und dem Gratis-Kindergartenjahr wesentliche Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gesetzt.

Ein frauenpolitischer Meilenstein ist auch die Verankerung von Gender-Budgeting in der Verfassung seit Anfang Jänner 2009. Wie dringend der Nationale Aktionsplan ist, der von Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzender Gabriele Heinisch-Hosek koordiniert wird, haben die Ergebnisse des Gender Gap-Reports gezeigt, bei dem Österreich bei der Gleichstellung von Platz 29 auf den 42 Platz in Europa zurückgefallen ist. "Wir müssen daher alle unsere Kräfte für den Arbeitsmarkt bündeln, damit Frauen ein gesichertes und gutes Einkommen haben", so die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin. (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0008