Kollektivvertragsgehälter im Handel in Österreich steigen um 1,5 Prozent

Ab 1.1.2010 1,5 Prozent, zumindest 22 Euro, mehr - Chefverhandler Aichinger: "Berücksichtigt insbesondere niedrige Einkommen, diese werden stärker angehoben"

Wien (OTS/PWK942) - Nach insgesamt sechs intensiven Verhandlungsrunden konnten sich Arbeitgeber-Chefverhandler Fritz Aichinger, Obmann der Sparte Handel der WK Wien und stellvertretender Obmann der Bundessparte Handel) und Arbeitnehmervertreter (Verhandlungsleiter Hans-Georg Brandtner) auf einen neuen Kollektivvertrag für mehr als 400.000 Angestellte im Handel und in verwandten Berufen einigen: Demnach werden die kollektivvertraglichen Mindestgehälter im Handel ab 1. Jänner 2010 um 1,5 Prozent, mindestens jedoch um 22 Euro, angehoben.

"Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der derzeit niedrigen Inflation ist dieser Abschluss für die österreichischen Händler gerade noch vertretbar. Weiters wurden die niedrigeren Gehälter stärker angehoben ", unterstrich Aichinger in den Abendstunden des Freitag.

Bestehende Überzahlungen bleiben durch diesen Kollektivvertrag aufrecht. (JR)

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