Mitterlehner: "Bund und Länder haben die Krise gut gemeistert"

Wirtschaftsminister bedankte sich bei der Landeshauptleute-Konferenz für die gute Zusammenarbeit und stellte neue Initiativen vor

Frauenkirchen (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zog heute bei der Landeshauptleute-Konferenz im burgenländischen Frauenkirchen eine positive Bilanz über die Konjunkturmaßnahmen des Wirtschaftsministeriums und gab einen Ausblick auf das kommende Jahr. "Die Konjunkturpakete der Bundesregierung und der Bundesländer haben dafür gesorgt, dass Österreichs Wirtschaft mit einem für heuer prognositizierten Rückgang des BIP um 3,8 Prozent besser durch die Krise kommt, als die anderen Euroländer", sagte Mitterlehner. Der Anteil der Bundesländer an der Stabilisierung der Konjunktur macht einer Studie des Wifo zufolge 0,4 Prozentpunkte von den 2,1 Prozent aus, mit denen das Bruttoinlandsprodukt durch die Konjunkturmaßnahmen gestützt wurde.

Einem dritten Konjunkturpaket erteilte Mitterlehner eine Absage. "Wir hoffen, dass sich die Aufwärtsbewegung, die sich derzeit - wenn auch mit Gegenwind - abzeichnet, fortsetzen wird", betonte der Wirtschaftsminister. Allerdings sei geplant, im nächsten Jahr die Förderung der thermischen Sanierung mit einem neuen Modell fortzuführen und eng mit den Bundesländern abzustimmen. Zudem werden die vorgezogenen Neubauten, Sanierungen und Instandhaltungen der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) den Unternehmen in ganz Österreich auch im Jahr 2010 weitere Aufträge bringen.

Positiv hob Mitterlehner hervor, dass die Austria Wirtschaftsservice (aws) heuer nicht nur mehr geförderte Kredite und Haftungen vergeben hat, sondern auch ihr Service deutlich verbessern konnte. So wurden die Bearbeitungszeiten für erp-Kleinkredite auf zwei Wochen und für KMU-Haftungen auf drei Wochen verringert.

Eine weitere Stütze der Konjunktur war heuer der Tourismus. "Durch die gemeinsamen Aktivitäten des Bundes und der Bundesländer hat sich die Sommersaison besser entwickelt als befürchtet", so Mitterlehner. "Hier haben wir mit der Aufstockung der Förderungen bei der Tourismusbank ÖHT sowie der Inlands- und Nahmärkte-Kampagne die richtigen Maßnahmen gesetzt. Künftig wollen wir die Tourismuswerbung noch besser abstimmen als bisher."

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