BZÖ-Petzner deckt auf: Bundespräsident Heinz Fischer macht groß auf Internet, liest aber seine eigenen E-Mails nicht!

Wien (OTS) - Zur Tatsache, dass man seitens des Bundespräsidenten heute erklärt hat, der offene Brief von Bündnisobmann Josef Bucher an Fischer sei nicht in der Hofburg eingelangt, merkt BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner an: "Bundespräsident Heinz Fischer macht groß auf Internet, liest aber seinen eigenen E-Mails nicht! Denn das BZÖ hat den offenen Brief Buchers an den Bundespräsidenten nicht per Post, sondern per E-Mail versendet. Dies in der Annahme, dass Twitterer und You tube-Nutzer Fischer wohl auch seine E-Mails lesen wird. Das dem nicht so ist, ist mehr als peinlich für den Bundespräsidenten und belegt, dass hinter dem angeblich modernen Internetnutzer und parteiunabhängigen Kandidaten Fischer nach wie vor ein alter, verstaubter Parteipolitiker sozialistischer Schule steckt."

Als Beleg dafür, dass das BZÖ tatsächlich den offenen Brief Buchers per E-Mail an den Bundespräsidenten versendet hat, wird untenstehend das BZÖ-Mail inklusive Versendezeitpunkt und Fischers Mailadresse veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wird noch angemerkt, dass es auf der offiziellen Site des Bundespräsidenten, www.hofburg.at, heißt: "Direkte Wünsche an Bundespräsident Dr. Heinz Fischer richten Sie bitte an folgende Adresse: heinz.fischer@hofburg.at" Der Rat des BZÖ: Tun Sie es lieber nicht! Sie warten ewig auf eine Antwort!

Von: Bucher Josef
Gesendet: Mittwoch, 25. November 2009 15:16
An: 'heinz.fischer@hofburg.at'
Betreff: persönlicher Gesprächstermin
Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

ich trete an Sie vor dem Hintergrund heran, dass die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP weiterhin die Ladung von ehemaligen sowie amtierenden Ministern in den stattfindenden Untersuchungsausschuss blockieren und damit die parlamentarische Kontrolle ausschalten und notwendige Aufklärung verhindern. In einem Akt der Notwehr haben sich daher die Oppositionsparteien BZÖ, FPÖ und Grüne darauf verständigt, für verfassungsrelevante Gesetzesmaterien, welche einer Zweidrittelmehrheit im Nationalrat bedürfen, keine Zustimmung mehr zu geben.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, als Hüter der österreichischen Bundesverfassung und des demokratischen Parlamentarismus ersuche ich Sie, dem Recht der Opposition auf parlamentarische Kontrolle und Aufklärung zum Durchbruch zu verhelfen und als Vermittler aufzutreten.

Ich schlage Ihnen daher einen persönlichen Gesprächstermin vor, um Sie über die Geschehnisse im Zusammenhang mit dem stattfindenden Untersuchungsausschuss persönlich informieren zu können und um eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Ich schlage diesbezüglich vor, auch die anderen Oppositionsparteien einzubeziehen und verbleibe in der Hoffnung auf eine positive Rückantwort

mit freundlichen Grüßen

Ihr

Josef Bucher

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ (Bündnis Zukunft Österreich)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004