Mölzer: Zweifel, ob Hahn für Posten des EU-Regionalkommissars fachlich qualifiziert ist

Wien (OTS) - Auch wenn Österreich wichtiges Ressort in EU-Kommission erhält: Bundesregierung hat große Chance auf EU-Spitzenfunktion auf grandiose Weise verspielt

Es hätte für Österreich schlimmer, aber auch viel besser kommen können, sagt der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur Bestellung von Johannes Hahn zum neuen EU-Regionalkommissar. "Dass Österreich in der neuen EU-Kommission nicht mit einem kompetenzlosen Mickey-Maus-Ressort abgespeist wurde, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bundesregierung auf geradezu grandiose Weise verspielt hat, dass unser Land einen der neuen EU-Spitzenposten, nämlich den Ratspräsidenten bzw. den Hohen Vertreter für die Außenpolitik, besetzen kann. Und so eine große Chance wird so schnell nicht wiederkommen", führte Mölzer aus.

Weiters erklärte der freiheitliche Delegationsleiter zur Bestellung Hahn zum Regionalkommissar, dass der Noch-Wissenschaftsminister ein wichtiges Ressort erhalten habe. "Immerhin wird Hahn Herr über milliardenschwere Fördertöpfe sein. Allerdings bestehen erhebliche Zweifel an seiner fachlichen Qualifikation. Denn seine frühere Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender eines Glückspielkonzerns hatte genausowenig etwas mit der Entwicklung des ländlichen Raums zu tun wie seine bisherige Tätigkeit als Wissenschaftsminister, wo er eher durch Überforderung als durch Kompetenz aufgefallen ist", schloss Mölzer.

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