ÖH Uni Wien: E-Voting als Fehler entlarvt

Ein Schritt in die richtige Richtung - ÖH Uni Wien sieht sich bestätigt und kämpft weiter gegen das verfassungswidrige E-Voting

Wien (OTS) - Verschiedenen Medienberichten zufolge soll die Wahlkommission erkannt haben, dass E-Voting verfassungwidrig ist. Dem möglichen Entscheid der Bundeswahlkommission steht die ÖH Uni Wien positiv gegenüber und sieht sich in ihrer Überzeugung über die Unrechtmäßigkeit des E-Votings bestätigt. "Die ÖH Uni Wien stellte sich von Anfang an gegen Hahns wahnsinniges E-Voting Prestigeprojekt. Wir freuen uns über den möglichen Beschluss," bekräftigt das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

"Die elektronische Stimmabgabe kann das freie, geheime und persönliche Wahlrecht nicht garantieren. Das Ergebnis kann von der WählerIn weder überprüft, noch kann Manipulation ausgeschlossen werden. Daher hat auch die ÖH Uni Wien vergangenen Juni die Wahlen angefochten.", so Oona Kroisleitner vom Vorsitzteam.
Veronika Helfert betont: "Sollte die kolportierte Aufhebung tatsächlich stimmen, ist das eine Bestätigung für die ÖH Uni Wien und Bankrotterklärung für E-Voting und das Wissenschaftsministerium, das dies zu verantworten hat. Jetzt heißt es aber abwarten, bis es zu einer offiziellen und rechtskräftigen Entscheidung kommt."

Flora Eder vom Vorsitzteam: "Sollten die ÖH Wahlen an der Universität Wien aufgehoben werden, ändert dies nichts an der Rechtmäßigkeit der momentanen Exekutive an der ÖH Uni Wien. Die Exekutive ist selbstverständlich so lange legitimiert, bis neue Wahlen stattgefunden haben. Wir fühlen uns in unserem Kurs bestätigt, werden weiterhin unser Bestes geben und vehement unsere demokratiepolitischen Grundsätze verteidigen."

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