"Ohne Zeitdruck nachdenken"

Mobilkom-Luksch reagiert in der Fusionsdiskussion

Wien (OTS) - "Für mich ist als erstes wichtig klar zu sagen: Über eine so weitreichende Entscheidung muss genau und ohne Zeitdruck nachgedacht werden", erklärte mobilkom-Betriebsratsobmann Werner Luksch zur öffentlichen Diskussion über eine mögliche Fusion mobilkom austria und Telekom Austria.

Eine Ruck-Zuck-Entscheidung darf es nicht geben, auch wenn es derzeit da und dort so ausschaut, als müsse sofort entschieden werden. Dafür bin ich sicher nicht zu haben, sagte Luksch.

Die Personalvertreter der mobilkom austria verlangen dass Drei Fragen geklärt werden.

- Was immer kommt: Die Arbeitsplätze unserer erfolgreichen Kolleginnen und Kollegen müssen gesichert bleiben, auch die der Kolleginnen und Kollegen die keine Beamten sind.

- Wie immer es weitergeht, und das sage ich als Personalvertreter der mobilkom austria: Die Topqualität der mobilkom austria bei Service und Innovation darf nicht gefährdet werden. Die Marktführerschaft muss gesichert bleiben.

- Drittens: Jede Fusion führt dazu, das Betriebe sich eine gute Zeit lang vor allem mit sich selbst beschäftigen. Ob wir diese Zeit in der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise haben will ich auch beantwortet sehen. Immerhin steht die mobilkom austria in einem der härtesten Wettbewerbe in Europa, mit der Nummer 2 Orange und Nummer 3 T-Mobile.

Ehe es auf diese drei Fragen keine überzeugenden Antworten gibt, sehen wir von der Personalvertretung keinen Anlass, weitere Überlegungen zu einer möglichen Fusion anzustellen.

Eines ist allerdings Tatsache: Die mobilkom austria ist als selbstständiges Unternehmen, eines der weltweit effizientesten Unternehmen in dieser Branche. Wir müssen also nicht unbedingt dem europäischen Trend zu Fusion von Telekom und mobilkom austria folgen. Umso weniger, da wir ohnedies im Kundenvertrieb bereits sehr eng zusammen arbeiten, sagte Luksch.

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Werner Luksch Vorsitzender Zentralausschuss, mobil +43 664 3313308, email: w.luksch@mobilkom.at

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