FPÖ-Europaabgeordneter Obermayr zu den EU-Gehältern: In Zeiten der Krise ist Maßhalten gefordert!

"Kräftiger Zuschlag für Beamte ist unsensibel, unverständlich, unerträglich"

Wien (OTS) - "Da genehmigen sich die EU-Beamten eine kräftige Gehaltsspritze von 3,7 Prozent - und danach wundert man sich in Brüssel wieder, dass die EU-Skepsis der Bevölkerung, die schon zur blanken EU-Ablehnung geworden ist, immer mehr zunimmt", erklärt FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr. "Diese Aktion ist geradezu symptomatisch für die fehlende Bodenhaftung des Brüsseler Apparats!"

Auch, wenn es für die Gehaltserhöhung objektiv nachvollziehbare Kriterien gebe (so werde diese für die EU-Beamten nicht, wie in Österreich üblich, aufgrund von Wirtschaftsprognosen berechnet, sondern auf Basis von tatsächlichen Wirtschaftsdaten und Verbraucherindizes im Nachhinein), müsse man angesichts der Krise, die unzählige Familien in ganz Europa die wirtschaftliche Existenz gekostet habe, mehr Sensibilität an den Tag legen.

"Solange in Österreich Pensionisten mit mageren 1.5 Prozent Pensionserhöhung abgefertigt werden, während gleichzeitig rundherum Gebühren - vom Strompreis bis zum öffentlichen Verkehr - empfindlich steigen, muss man auch von den EU-Beamten verlangen können, dass sie den Gürtel enger schnallen!", fordert Obermayr. Er erwarte sich mehr Fingerspitzengefühl in dieser ohnehin sehr sensiblen Angelegenheit. Der ständige Vertreter Österreichs im Rat der Europäischen Union müsse darauf drängen, dass in diesem Fall die sogenannte "Krisenklausel" angewandt werde. "So lange es der Bevölkerung schlecht geht, ist auch eine Null-Lohnrunde für die Brüsseler Beamten angesagt!", so Obermayr.

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