FPÖ Neubauer: Süd-Tirol Unterausschuss verweigert Arbeit und storniert Besuch bei LH Durnwalder!

SPÖ, Grüne und BZÖ verweigern Süd-Tirol die Aufwartung, Tiroler merkt euch diesen Affront!

Wien (OTS) - Die Wahlen in Süd-Tirol, bei der die Süd-Tiroler Volkspartei nur mit viel Glück die Mehrheit mit Hilfe der Italiener retten konnte, waren für die Zukunft des Landes möglicher Weise richtungsweisend:
Hatten doch jene Parteien massiv an Wählerstimmen zugewonnen, die vehement die Weiterentwicklung der Autonomie einerseits sowie das Recht auf Selbstbestimmung andererseits eingefordert, so der freiheitliche Süd-Tirol-Sprecher NAbg. Werner Neubauer.

Österreich hat angesichts der Schutzmachtfunktion gegenüber Süd-Tirol nach der letzten Wahl einen Unter-Ausschuss für Süd-Tirol eingesetzt, der erst ein einziges Mal tagte. Trotz zahlreicher Zusagen konnte bisher leider kein weiterer Tagungszeitpunkt festgelegt werden. Dass eine Sitzung zwingend erforderlich wäre, zeigen die aufgekommene Diskussion um die Frage der Einführung einer doppelten Staatsbürgerschaft für Angehörige der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Süd-Tirol bzw. die Frage der Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung.

"Ernüchternd sei es", so Neubauer, "dass eine lange anberaumte Reise zum Süd-Tiroler Landeshauptmann Durnwalder nun abgesagt werden muss, weil SPÖ, Grüne und das BZÖ kein Interesse haben, ihre Aufwartung zu machen, um vor Ort die aktuelle Süd-Tirol-Thematik mit höchsten Repräsentanten des Landes zu besprechen".

"Die kurzfristig anberaumte Sondersitzung stellt zeitlich sicherlich kein Problem dar, in Wahrheit ist es die Ignoranz von Vertretern der genannten Parteien, wie unsensibel sie mit der volkstumspolitisch wichtigen Frage "Süd-Tirol" umgehen", sagte Neubauer.

"Wir Freiheitlichen werden dafür sorgen, dass alle Tiroler erfahren, wie SPÖ, Grüne und das BZÖ zur Frage der Landeseinheit stehen. Gerade jene Kräfte werden nicht müde, den Fall der Berliner Mauer immer und immer wieder zu feiern, für Tirol werden sie gleichermaßen mehr und mehr zum "Raffl" Tirols", so Neubauer, der ankündigte, genaue Informationen einzuholen, wer für dieses diplomatische Ungeschick die Verantwortung trägt und wer hinter den Kulissen hier die Fäden zum Schaden Süd-Tirols zieht.

"Ich werde am kommenden Montag ein Gespräch mit dem italienischen Botschafter führen, um einige für uns Freiheitlichen wichtige Punkte in der Süd-Tirol-Politik anzusprechen. In der Folge werde ich spontan entscheiden, in welcher Form und an welchem Ort die Medien und die Öffentlichkeit davon in Kenntnis gesetzt werden soll", so Neubauer abschließend.

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