SPÖ Rohr: Soziale Eiszeit in Kärnten Dank Koalition der Sch-Erben

Einsparungen auf dem Rücken der Kärntner Familien, Alleinerziehenden und beeinträchtigten Menschen ist nicht akzeptabel

Klagenfurt (OTS) - Während man bei Haider noch Aussagen wie "Kärnten soll noch sozialer, noch familienfreundlicher und noch erfolgreicher werden" oder "Kärnten ist Österreichs familienfreundlichstes Bundesland" hörte, schlage die Koalition der Sch-Erben schon andere Töne an, so SPÖ Landesparteivorsitzender LHStv. Reinhart Rohr. "Die Koalition der Sch-Erben prellt die Kärntner Mindestsicherungsbeziehrinnen und -bezieher, streicht wichtige Fördergelder für Betreuungseinrichtungen für beeinträchtige Menschen und das alles mit dem Zweck, ihr marodes Budget zu sanieren", fragt sich Rohr wo die vollmundigen Ankündigungen, Kärnten noch familienfreundlicher zu machen geblieben sind.

Im Gegenteil beschneide die Koalition der Sch-Erben massiv die rechtlichen Ansprüche der Kärntner Familien und Alleinerzieher, macht Rohr auf die finanziellen Schlechterstellungen aufmerksam, die die Kärntnerinnen und Kärntner dank der gestrigen Husch-Pfusch-Aktion in Orange-Schwarz bei der Mindestsicherung zu erwarten haben. "Ein Ehepaar mit drei Kindern, davon zwei schulpflichtig, im Alter von neun und elf Jahren, und einem Kind mit fünf Jahren bekam bisher 1.763,57 Euro (mit Sonderzahlungen) und nach der neuen BZÖVP-Lösung nur noch 1.271,32 Euro (ohne Sonderzahlungen). Das sind satte 5.895 Euro weniger pro Jahr", zeigt Rohr auf dass dies einer Jahreswohnungsmiete inklusive Betriebskosten entspricht und der orange-schwarze Gewaltakt viele Kärntnerinnen und Kärntnern das Dach über dem Kopf kosten wird.

Ebenso inakzeptabel sei die Streichung der wichtigen Fördergelder für das Projekt Nueva, bei dem die Ausbildung beeinträchtigter Jugendlicher im Fordergrund steht. "Wie BZÖ und ÖVP es mit ihren Gewissen vereinbaren können, die acht betroffenen Jugendlichen in eine ungewisse Zukunft zu schicken, das noch dazu kurz vor Weihnachten, und wie sie es den 6.000 Kärntner Familien und Alleinerziehern erklären wollen, dass sie ab jetzt mit bedeutend weniger Unterstützung des Landes ihr Auslangen finden müssen, ist mir ein absolutes Rätsel", so Rohr, der die scheinheilige schwarz-orange Politik massiv anprangert. "Einerseits wird auf dem Rücken der Menschen ein Katastrophenbudget saniert, das von BZÖ und ÖVP zu verantworten ist. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass gerade die Politiker der orange-schwarze Truppe die ersten sein werden, wenn es darum geht jetzt in der Adventzeit bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Licht der karitativen Unterstützung plakativ voranzutragen", so Rohr abschließend.

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