ÖVP Josefstadt: Grüne nehmen Künstler in Geiselhaft

Gemeinsamer Antrag gewährleistet lediglich demokratische Entscheidungen bei der Kulturförderung

Wien (OTS) - ÖVP und SPÖ haben in der letzten Sitzung der Josefstädter Bezirksvertretung einen Änderungsantrag zum Kulturbudget eingebracht, weil der Umgang mit den Kulturfördermitteln durch die Grünen ein unerträgliches Ausmaß angenommen hat. Es wurden Künstlern, ohne eine Zustimmung durch die Kulturkommission, offensichtlich schon fixe Zusagen erteilt. Da wurden angesehene Künstler wie Erik Trauner, dem Kopf der Mojo Blues Band, öffentlich denunziert und fertiggemacht und es wurden die Mitglieder der Kulturkommission monatelang hinters Licht geführt. Alle Versprechungen des Vorsitzenden, die Situation verbessern zu wollen, endeten mit neuen unangenehmen Überraschungen.

"Dass die Grüne Bezirksvorstehung nun die Künstler in Geiselhaft nehmen will und androht, dass diese nun zukünftig aus bürokratischen Hürden länger auf Ihr Geld werden warten müssen, schlägt dem Fass den Boden aus," empört sich der stellvertretende Vorsitzende der Kulturkommission ÖVP Kultursprecher Florian Mauthe.

Und Mauthe weiter: "Es ist auch bezeichnend, dass diese Androhung von der stellvertretenden Bezirksvorsteherin Doris Müller gemacht wurde. Sie war es auch, die aus persönlichen Animositäten die diesjährige Mojo Blues Parade verhindert hat. Offensichtlich weiß Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian gar nicht, was hinter seinem Rücken alles abläuft."

Niemand ist mit der jetzt getroffenen Lösung glücklich. Aber die undemokratische Vorgehensweise der Grünen machte es notwendig, künstlerische und finanzielle Entscheidungen zu trennen, um eine wirklich objektive und pluralistische Kulturförderung zu gewährleisten. Verzögerungen müssen sich jedenfalls daraus keine ergeben, da beide Kommissionen regelmäßig tagen und die Entscheidungen leicht aufeinander abgestimmt werden können.

"Unserem Antrag sind monatelange Gespräche mit den Grünen vorangegangen, die alle kein Ergebnis gebracht haben. Wenn nun die Auszahlung der Gelder an die Künstler verzögert wird, dann ist das wieder reine Willkür. Objektiven Anlass gibt es dazu jedenfalls keinen. Dass hat dann einzig und allein die Grüne Bezirksvorstehung zu verantworten", so Mauthe abschließend.

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