Welt-AIDS-Tag: GEZA beim Filmfestival 'this human world'

Aufklärungskampagne und Filmfestival 'this human world - the run-up. HIV/AIDS geht uns alle etwas an'

Wien (OTS) - Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember zeigt die GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH) am 1., 2. und 4. Dezember Filme zum Thema HIV/AIDS im Schikaneder Kino. Im Vorfeld des Menschenrechtsfilmfestivals 'this human world' werden als 'Run up' unter dem Motto 'HIV/AIDS geht uns alle an' mehrere Kurzfilme, eine Dokumentation und ein Spielfilm mit bewegenden Portraits unterschiedlichster Menschen und ihrer Lebenswelten präsentiert.

Speziell für Schulen bietet die GEZA am 1. und 2. Dezember Vormittagsvorstellungen inklusive Nachbesprechungen an. Mit der Dokumentation über einen Aktivisten aus Südafrika sowie über den Zugang zu lebensverlängernden Medikamenten platziert die GEZA am 4. Dezember auch Filme zum Thema HIV/AIDS im offiziellen Programm von 'this human world'. Im Anschluss an diese zwei Dokumentationen wird in einem Spielfilm die berührende Geschichte einer jungen Frau in Südafrika thematisiert, die den HI-Virus in sich trägt. Zum Ausklang wird es ein Gespräch mit Menschen aus der Region geben, die sich persönlich für Betroffene einsetzen.

Das detaillierte Programm sowie Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie auf www.geza.at.

Die Non-Profit-Organisation GEZA, mitbegründet vom Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von benachteiligten Menschen in Entwicklungsländern ein. Mit einem Projekt in Südafrika wird derzeit über 2.500 SchülerInnen an fünf Schulen von Orange County alters- und bedarfsadäquates Aufklärungsmaterial zu HIV/AIDS angeboten. Mit ca. 1.200.000 EinwohnerInnen ist dieses Township die größte informelle Siedlung Südafrikas. 70 % der BewohnerInnen sind arbeitslos und 68 % der Haushalte leben unter der Armutsgrenze. Begleitend zur Aufklärungskampagne findet ein Basisgesundheitsversorgungsprogramm mit freiwilligen HIV-Tests sowie eine wissenschaftliche Studie zur Verringerung von Neuinfektionen statt.

Christine Ecker, Gesundheitsexpertin des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, evaluierte im November das Projekt und besuchte fünf Schulen im Township Orange Farm. Unter den besuchten Schulen war auch das von der Stadt Wien unterstützte Masimbambane College. Für das HIV-Projekt gab es ausgesprochen positives Feedback von den Akteuren vor Ort. Gleichzeitig nahm GEZA-Projektleiterin Friedarike Santner an einer Konferenz zivilgesellschaftlicher Organisationen in Cata teil, die im Rahmen eines Projekts zur integrierten ländlichen Entwicklung stattfand.

"Wichtig ist, bereits in der entscheidenden Altersgruppe Präventionsarbeit zu leisten, bevor die meisten Neuinfektionen stattfinden. Besonders die Fähigkeiten, Entscheidungen bewusst zu treffen und sich selbst abgrenzen zu können, sollen dabei gestärkt werden", erklärt GEZA-Geschäftsführer Andreas Balog.

Über die GEZA

Die GEZA ist eine österreichische, konfessionell unabhängige Nichtregierungsorganisation, die sich der Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Bildungsarbeit widmet. Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" setzt sich die GEZA für Armutsbekämpfung, Gesundheit, Bildung, lokale Wirtschaftsentwicklung sowie Demokratieförderung und Menschenrechte ein. Als Gesellschafter der GEZA ist der ASBÖ räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation verbunden. Mehr Informationen zu den Projekten der GEZA finden Sie auf www.geza.at.

Das Projekt der GEZA in Orange County wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und der Stadt Wien gefördert.

GEZA Spendenkonto:
Kontonummer: 288 153 485 18
Bankleitzahl: 20111
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Tel.: 01-89 145-221
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