Transporteure: Testläufe mit "Alko-Locks" durchaus überlegenswert

Obmann Herzer: "Sind an allen Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit interessiert - bei Lkw-Lenkern gilt von Haus aus 0,0 Promille"

Wien (OTS/PWK933) - Grundsätzlich überlegenswert findet
Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die derzeit diskutierte Durchführung eines Pilotprojekts mit sogenannten "Alko-Locks". Diese sensorischen Wegfahrsperren erlauben ein Starten des Motors nur dann, wenn der Fahrer keinen Alkohol getrunken hat.

"Bei den Lkw-Lenkern gilt ja sowieso 0,0 Promille. Wir sind aber an allen weiteren Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr interessiert. Eine freiwillige Teilnahme an einer Testphase könnte ich mir vorstellen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen", nimmt Herzer zur laufenden Diskussion Stellung.

Die Teilnahme an einer solchen Aktion müsste ebenso wie die Anschaffung der etwa 300 bis 400 Euro teuren Geräte jedenfalls auf freiwilliger Basis erfolgen. Die mit den Folgen der Wirtschaftskrise kämpfende Güterbeförderungsbranche habe nur sehr begrenzte Mittel für zusätzliche Investitionen zur Verfügung. Sinnvoll sei der Einbau solcher Alko-Locks vor allem bei Neufahrzeugen. Ein flächendeckender Einsatz komme aus Kostengründen kaum in Frage, erklärt Branchensprecher Herzer. (SR)

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