Weniger Geld für Weihnachtsbeleuchtung

Heute gehen die Lichter an/Weihnachtsbeleuchtung als Krisenbarometer/ Europa-Markterhebung des Marktführers MK Illumination aus Tirol

Innsbruck (OTS) - Nicht nur in Wien werden heute die Weihnachtsbeleuchtungen in 27 Straßen und Plätzen eingeschaltet, sondern in den meisten Städten Europas, in einigen Städten strahlt die festliche Lichtdekoration bereits seit dem vergangenen Wochenende. Krisenbedingt wird in vielen Ländern auch an der Weihnachtsbeleuchtung gespart - mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen. Das hat eine Erhebung der Innsbrucker MK Illumination in mehr als 20 Ländern ergeben, des europäischen Marktführers bei Weihnachtsbeleuchtungen.

"Wir haben festgestellt, dass die Budgets für Weihnachtsbeleuchtung mehr oder weniger in allen Zielgruppen gekürzt wurden, lediglich der Tourismus erweist sich als krisenfest. Der Trend geht zu stilvoller Weihnachtsbeleuchtung, die nicht zu futuristisch sein soll. Gefragt ist die Farbe +Warm Weiß+, die der Lichtfarbe der Glühbirne ähnelt, wobei MK diesem Ton von allen Herstellern am nächsten kommt. MK Illumination wird mit 100 Vertriebs-Mitarbeitern trotz des schwierigen Marktumfeldes annähernd den Vorjahres-Umsatz von rund 40 Mio. Euro erreichen - wenn auch mit regionalen Verschiebungen", erläutert Klaus Mark, CEO des europäischen Marktführers MK Illumination mit dem Sitz in Innsbruck.

"In Österreich, wo wir unter anderem die Wiener Krugerstraße, den Adventzauber auf dem Rathausplatz, die Innsbrucker Maria Theresien-Straße, die Stadt Linz und viele weitere Städte und Gemeinden ausstatten sowie zahlreiche Einkaufszentren und Hotels, wurden viele kommunale Budgets gekürzt und es wird auch an der Weihnachtsbeleuchtung gespart", hat Mark festgestellt. MK konnte den Umsatz leicht steigern und dadurch den Marktanteil erhöhen.

Ähnlich ist die Situation Deutschland, wo viele Kommunen aber auch Shoppingcenter Entscheidungen auf das nächste Jahr verschoben haben. "Trotzdem konnten wir in dem für uns wichtigsten Markt den Umsatz halten".

Noch mehr gespart wird in Italien, wo große Städte kein Geld ausgeben und kleinere höchstens den Rest der verbliebenen Budgets, auch die Shoppingcenter haben ihre Budgets gekürzt. Mit einer Ausnahme: "MK konnte in der süditalienischen Hafenstadt Salerno (135.000 EW) im Rahmen des Festivals "Luci d'Artista" das größte Beleuchtungsprojekt Italiens mit einem Budget von mehr als 500.000 Euro realisieren".

"Anders als in Italien verhalten sich die Schweizer Shoppingcenter und viele Kommunen: Dort ist keine Rede von einem Sparkurs und es wurde Geld für neue Weihnachtsbeleuchtungen ausgegeben", sagt Klaus Mark. "Am Flughafen Zürich beispielsweise haben wir das mit 1,4 Millionen Kristallen größte Kristall-Projekt in Europa realisiert, das zuvor für die Wiener Kärntnerstraße abgelehnt worden war".

In Frankreich wird heuer von den Kommunen und den Einkaufszentren weniger Geld ausgegeben, was alle Anbieter trifft, in den Benelux-Ländern wurden zwar viele Beleuchtungsprojekte auf das nächste Jahr verschoben, MK konnte aber einige große Projekte in Holland, etwa in Amsterdam und Eindhoven, ausstatten.

In Skandinavien haben sich die Märkte sehr positiv entwickelt, sowohl Innenstädte als auch Shoppingcenter haben in Weihnachtsbeleuchtungen investiert, geht aus der MK-Markterhebung hervor.

"In Großbritannien und Irland wird das Beste aus dem vorhandenen Material gemacht, wobei Dublin eine bemerkenswerte Ausnahme darstellt: Hier hat die Einzelhändler-Organisation Geld investiert, um ein ultimatives Einkaufserlebnis zu kreieren. MK Illumination hat in Dublin gleich fünf Straßenzüge gestaltet", freut sich Klaus Mark.

Große Ausnahme Portugal

"Portugal ist die ganz große Ausnahme im gesamteuropäischen Bild:
Da für die Portugiesen Weihnachten das wichtigste Fest ist, wird an der Weihnachtsbeleuchtung nicht gespart, sondern aus dem Vollen geschöpft und die Kommunen geben Geld aus. Gefragt ist stilvolle, klassisch-moderne Weihnachtsbeleuchtung. So wird beispielsweise die Weihnachtsbeleuchtung in der Hauptstadt Lissabon jedes Jahr neu gestaltet", zeigt die Europa-Übersicht der MK Illumination. "In portugiesischen Shoppingcentern konnten wir stark zulegen".

In Zentral-, und Ost- und Südeuropa - wo MK stark vertreten ist -hat Weihnachten samt Weihnachtsbeleuchtung generell einen hohen Stellenwert, allerdings wirken sich die Wirtschaftslage und die politische Situation direkt auf die Weihnachtsbeleuchtung aus:
Während es in Polen sowohl bei den Kommunen als auch bei den Shoppingcentern einen regelrechten Boom für Weihnachtsbeleuchtungen gibt, wobei der Preis eine große Rolle spielt, werden in Tschechien und der Slowakei weniger neue Weihnachtsbeleuchtungen gemacht, dafür zahlreiche Erweiterungen. Auch hier konnte MK bei den Umsätzen zulegen.

In Slowenien und Kroatien wird gespart, die neu eröffneten kroatischen Shoppingcenter investieren hingegen kräftig in Weihnachtsbeleuchtungen, ebenso wie ihre Kollegen in Ungarn, wo die Kommunen kein Geld ausgeben. MK hat aber die fünf größten Shoppingcenter von Budapest dekoriert.

In Serbien, wo MK das neue Shoppingcenter Usce (150 Geschäfte und Restaurants) in Belgrad ausgestattetet hat, gibt es keine Budgets, ebenso wie in Rumänien, wo MK dennoch in Craiova das animierte Rathaus realisieren konnte, und Bulgarien, während in der Ukraine der Markt heuer eingebrochen ist. Ähnlich ist die Lage in Russland, wo zwar Geld vorhanden ist, seine Vergabe aber von örtlichen Gegebenheiten, sprich Wahlen, abhängig ist. Die Marktsituation ist ähnlich wie im Vorjahr. Im Baltikum muss eisern gespart werden, weil alle Budgets aufgrund der Krise eingefroren wurden.

Sonderfall Türkei

In der Türkei hatte die neu gegründete MK-Gesellschaft einen guten Start, doch stellt sich hier eine besondere Situation, denn mit der festlichen Lichtdekoration wird nicht Weihnachten sondern das Neue Jahr gefeiert. Allerdings haben die Wirtschaftskrise und vor allem die Kreditrestriktionen zur Nachfrage nach noch billigeren Produkten geführt. MK konnte dennoch unter anderem das größte Shoppingcenter von Ankara dekorieren.

"Eines macht das diesjährige Geschäft aber trotz oder gerade wegen der Krise deutlich", sagt CEO Klaus Mark: "2010 werden schon 90 Prozent unserer Produkte mit Strom sparenden Leuchtdioden (LED) strahlen".

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