Wirtschaftskammer legt dank Sparkurs ausgeglichenes Budget für 2010 vor

WKÖ-Finanzreferent Schenz: Ausbau zielgerichteter Leistungen für Betriebe steht Einsparungen bei Sachkosten gegenüber

Wien (OTS/PWK929) - "In wirtschaftlich turbulenten Zeiten
sitzen wir im selben Boot wie unsere Mitglieder. Dennoch ist es gelungen, für 2010 ein ausgeglichenes Budget vorzulegen", betont der Finanzreferent und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Richard Schenz, am heutigen Donnerstag vor dem Wirtschaftsparlament der WKÖ.

Die Wirtschaftskammer habe "rasch und richtig" auf die sinkenden Mitgliedsbeiträge im Jahr 2009 reagiert und mit einer Ausgabenreduktion von 12 Prozent bei den Sachkosten einen strikten Sparkurs eingeschlagen: Die Einnahmen für die Kammerumlage 1 und 2 schlagen im Voranschlag 2010 mit 160,5 Millionen Euro zu Buche - um 14,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

"Obwohl wir die Ausgaben zurückfahren, wird bei den Leistungen für unsere Mitglieder nicht gespart. Ganz im Gegenteil: Gerade in schwierigen Zeiten nimmt die WKÖ ihre Verantwortung war und steht den Unternehmerinnen und Unternehmern unterstützend zur Seite", betonte Schenz. Wichtige Initiativen werden sogar ausgeweitet. Ein Beispiel dafür ist die Internationalisierungsoffensive "go international" zusammen mit dem BMWFJ. Um dem Einbruch beim Exportwachstum entgegenzuwirken, werden 2010 dafür um 7,5 Millionen Euro mehr investiert als im Vorjahr.

In dieselbe Kerbe schlägt die WKÖ mit den veranschlagten 2,7 Millionen Euro für Exportfinanzierungsverfahren mit der Oesterreichischen Kontrollbank. Dadurch werden Unternehmerinnen und Unternehmern Kredite für Exporte oder Beteiligungen im Ausland zu einem gestützten Zinssatz ermöglicht. Neben diesen wichtigen Serviceleistungen wird die WKÖ auch kommendes Jahr wieder bei etwa 300 Gesetzesbegutachtungen die Interessen der österreichischen Betriebe wahren und rund 1.300 Unternehmen einen Messeauftritt im Ausland ermöglichen.

Obwohl beim Budget 2010 der Sparstift angesetzt wurde, ergibt sich ein negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,9 Millionen Euro. Durch die Auflösung von Rücklagen in derselben Höhe wird ein ausgeglichenes Budget erreicht.

"Außergewöhnliche Zeiten verlangen nach außergewöhnlichen Maßnahmen. Die Wirtschaftskammer Österreich zeigt mit diesem Kurs, dass sie auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten eine starke Interessensvertretung und Dienstleisterin für ihre Unternehmerinnen und Unternehmer bleibt", betonte der WKÖ-Finanzreferent vor dem Wirtschaftsparlament abschließend.

Den Empfehlungen des Finanzausschusses und dem Antrag des Präsidiums folgend wurde der vorgelegte Voranschlag 2010 der WKÖ vom Wirtschaftsparlament einstimmig beschlossen. (SR)

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