Heinisch-Hosek: Erfolgreiche Frauen in der Technik vor den Vorhang holen

Frauenministerin an der FH Campus Wien bei "Technik-Frauen-Vielfalt"

Wien (OTS/SK) - "Frauen in der Technik sind heute leider nach wie vor Pionierinnen", erklärte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Eröffnung der Veranstaltung mit dem Titel "Technik-Frauen-Vielfalt - Diversität als Erfolgsfaktor für Bildungsinstitutionen" an der Fachhochschule Campus Wien heute, Mittwoch. Nach wie vor liegt der Frauenanteil in technischen Berufen in Österreich bei nur 25 Prozent. Nur verschwindend wenige schaffen den Sprung in Führungspositionen - es gehöre bereits bei der Wahl der weiterführenden Schulen oder des Lehrberufs angesetzt, um Frauen in technische Berufe zu bringen, so Heinisch-Hosek. "Holen wir Frauen, die im technischen Bereich, in Forschung und Entwicklung erfolgreich tätig sind, vor den Vorhang", betonte die Frauenministerin die Wichtigkeit von motivierenden Rollenbildern, damit Frauen in der Technik "Fuß fassen können". ****

"Es gehört etwas getan: Die Technik trägt zwar einen weiblichen Artikel, aber nach wie vor sind zu wenige Frauen in der Technik verankert", so Heinisch-Hosek. Man müsse bereits in Kindergarten und Schule beginnen, um Mädchen für technische Berufe zu begeistern und jene klischeehaften Rollenbilder aufzubrechen, die nach wie vor in der Werbung oder im familiären Umfeld vermittelt werden. In diesem Zusammenhang lobte die Frauenministerin auch das Projekt für diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung unter dem Titel "Equal Pay" an der FH Campus Wien.

"Haushaltsnahe Berufe werden Frauen seit Jahrzehnten zugeordnet - es ist aber ökonomisch sinnvoll, Frauen in technische Berufe zu bringen", so Heinisch-Hosek weiter. Sie zeigte sich dabei sehr froh über die Initiative von Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Bildungsministerin Claudia Schmied, denen es gelungen sei, das gesamte Feld der Berufs- und Bildungswegorientierung neu aufzustellen. Auch beim Bund gebe es Initiativen, um mehr Mädchen in "untypische" Tätigkeiten zu bringen. "Wir wollen die Vielfalt herzeigen", so die Frauenministerin abschließend. (Schluss) as

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