FPÖ-Kickl zu NEWS: Kontroversielle Diskussion zu brisanten Themen ist demokratiepolitische Notwendigkeit

Athanasiadis und Co. gefangen im Selbstwiderspruch - Man kann nicht nicht kommunizieren

Wien (OTS) - "Von so viel Aufmerksamkeit und damit verbundener Werbewirksamkeit für die FPÖ bzw. das FBI und dessen Seminare zu durchaus brisanten und kontroversiellen Gegenwartsthemen von Seiten eines Blattes, dessen Chefredakteur Athanasiadis sich noch in der Nr. 47 seines Hefterls gebrüstet hat, die FPÖ rechts liegen lassen zu wollen, bin ich wirklich überrascht. Ich rechne mit vermehrten Anmeldungen", kommentierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die jüngste Möchtegern-Undercover-Story eines ehemaligen Enthüllungsjournals, das seit dem Ableben von Alfred Worm auch seinen journalistischen Restanspruch abgelegt habe. "Irgendwie erinnert mich dieser neuerliche Selbstwiderspruch an die Vorgangsweise von Herrn Athanasiadis im Zuge des EU-Wahlkampfes. Damals hat er sich zu einem Zeitpunkt gebrüstet, keine FPÖ-Inserate zu wollen, als die Türklinken in der FPÖ-Parteizentrale noch warm waren von den Anzeigenkeilern von NEWS, die in ihren Konzepten den hohen Werbewert von NEWS-Inseraten für die FPÖ angepriesen haben und zum schnellen Abschluss kommen wollten", so Kickl weiter.

Dank der offensiven Schreiberei samt Titelseite, die vermutlich im SPÖ-Auftrag oder aber zumindest in vorauseilendem Gehorsam gegenüber den Genossen in der SPÖ-Wien erfolgt sei, könne sich das FBI eine weitere Bewerbung für die laufende Seminarreihe und damit finanzielle Mittel, die zur Diskussion weiterer drängender Themen dringend gebraucht würden, dankenswerter Weise ersparen. Das sei durchaus erfreulich, denn auch wenn gewisse Blattmacher des NEWS es wohl nie begreifen würden, so sei die inhaltlich durchaus auch kontroversielle Diskussion zu aktuellen Themen geradezu die Substanz der Demokratie und stünde in anderen Ländern längst auf der Tagesordnung.

Nur hingewiesen sei einmal mehr darauf, dass NEWS natürlich auch diesmal nicht ohne die übliche Herstellung von falschen Zusammenhängen auskomme. So werde z.B. beim Leser der Eindruck erweckt, das Institut hätte Jugendliche in einem persönlichen Brief, der einem Jugendseminarprogramm beigelegt gewesen sei, das genannte Islam-Seminar angeboten. Faktum sei jedoch, dass sich zwar Seminare wie z.B. "Jung und auf Jobsuche? Erfolgreich bewerben" oder "Abenteuer Kommunikation - Verstehen und verstanden werden", jedoch nicht das von NEWS angeführte in diesem Programm fänden, so Kickl weiter. "Ich empfehle Herrn Athanasiadis selbst als Vordenker und anderen, die meinen, die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, als Einstieg für zumindest ansatzweise seriöse journalistische Arbeit oder auch als Maßstab zur richtigen Selbsteinschätzung ihres politischen Gutmenschentums z.B. den Besuch des ganz ausgezeichneten Seminars "Vom Tolerieren zur Toleranz" oder aber von "Menschenrechte - Was ist das eigentlich? Und hab ich die auch?", so Kickl, der Athanasiadis und Co. sowohl zur Erklärung der FPÖ-Motivation für aktuelle Seminarthemen als auch als Erklärung für das NEWS- Dilemma des "Nicht nicht kommunizieren Könnens" eine kreative Verkehrung des berühmtesten Zitats Wittgensteins ans Herz legte: "Worüber man nicht schweigen kann, darüber muss man reden."

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