Hochschuldialog: BZÖ-Widmann für Unterstützung der leistungswilligen Studenten

BZÖ beantragt Unterausschuss zum Wissenschaftsausschuss - BZÖ-UNI-Bonus endlich umsetzen

Wien (OTS) - BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Rainer Widmann kündigte heute im Anschluss an den Hochschuldialog einen Antrag auf Einsetzung eines Unterausschusses zum Wissenschaftsausschuss an, um das Thema Universitäten auf parlamentarischer Ebene ausführlich zu behandeln. "Ein Dialog ist schön und gut, wir müssen aber endlich Maßnahmen setzen, um die Situation an den Universitäten zu verbessern. Ziel muss sein, möglichst rasch die Abschlussquoten zu erhöhen, die in Österreich nur knapp über 20 Prozent liegen. Daher müssen die fleißigen und leistungswilligen Studenten unterstützt und auch gleichzeitig Maßnahmen gegen Bummelstudenten gesetzt werden", so Widmann, der kein Verständnis für die Uni-Besetzungen zeigte.

Widmann pochte auf die Forderung des BZÖ nach Einführung des UNI-Bonus-Modells. "Jeder Schüler, der in Österreich die Matura besteht oder die Studienberechtigungsprüfung absolviert, bekommt 5.000 Euro vom Staat als so genannten UNI-Bonus. Diese werden auf die neu zu schaffende UNI-Card gebucht und können nur für universitäre Ausbildungen verwendet werden. Gleichzeitig werden an den Universitäten und Fachhochschulen Einschreibegebühren von 5.000 Euro für alle Studenten eingeführt. Das heißt: Jeder Student, der nicht in Österreich seine Matura gemacht hat, zahlt die vollen 5.000 Euro, während die Österreicher ihren UNI-Bonus verwenden können und damit effektiv nur die Studiengebühren zahlen." Diese Einstiegshürde verhindere wirkungsvoll die bundesdeutsche Studentenflut, stelle aber keine Zugangsbeschränkung für österreichische Jugendliche dar und sei absolut EU-konform, da für eine erbrachte Leistung eine Belohnung des Staates erfolgt und nicht auf die Staatsbürgerschaft abgezielt wird.

Weiters verlangte der BZÖ-Wissenschaftssprecher eine Studieneingangsphase von zwei Semestern, wo spätestens an deren Ende klar festgestellt wird, ob der Studierende für das gewünschte Studium geeignet ist. "Das soll keine ungerechte einzelne Knock-Out-Prüfung, sondern eine Gesamtbetrachtung der Leistung der beiden Semester sein. Außerdem sollen die Studiengebühren wieder eingeführt werden, aber zu hundert Prozent den Universitäten zu Gute kommen", so Widmann.

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