BO Amann kritisiert handlungsschwache Bundesregierung!

UT: Wirtschaftskammer ist noch mehr gefordert Druck in Sachen Wirtschaftspolitik zu machen!

Wien (OTS) - Anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit denen im WKO Präsidium vertreten Wirtschaftsvertretungen, bekannte sich der RfW-Bundesobmann zur guten überfraktionellen Zusammenarbeit in der Kammer. Er lobte das gemeinsame Vorgehen, sowie die konstruktive Vorgangsweise für die berechtigten Forderungen der heimischen Unternehmerschaft.

Amann dazu: "Die Wirtschaft hat ihren Beitrag in der Sozialpartnerschaft geleistet und damit wesentlich dazu beigetragen, dass die Folgen der Wirtschaftskrise für den Standort noch in Grenzen gehalten werden konnten. Im Gegenteil dazu versagt die Gewerkschaft, die etwa die flexiblen Regelungen des neuen Arbeitszeitgesetztes noch nicht in den Kollektivverträgen umgesetzt hat. Noch schlimmer ist aber das kollektive Versagen der Bundesregierung in Sachen Wirtschaftspolitik. Dort sind die Staatsmanager alles schuldig geblieben. Sie konnten weder Lösungsansätze noch Idee einbringen, um die Wirtschaft zu beleben. Sie verharren in Ratlosigkeit und Nichtstun und daher haben wir keine Vertrauenskrise in die Finanz bzw. Weltwirtschaft, sondern hauptsächlich in die Politik. Einem Unternehmer, der sich tagtäglich dem Wettbewerb stellen muss, stößt diese Untätigkeit einfach sauer auf, auch wenn er sich von Staatsmanagern aus dem geschützten Bereich bzw. Berufsfunktionären ohnehin keine großen Lösungen erwartet hat."

Darum sei die WKO geforderter den je. Egal ob Kreditkrise oder Lehrlingsmisere, Präsident Leitl, der den Ideenwettbewerb ausgerufen hat, ist nun gefordert diese Ankündigung auch in Taten umzusetzen. Der RfW hat die Ideen, wie Blumbonus neu, Steuerfreiheit für nicht entnommene Gewinne oder Aussetzung von Basel II. Wir stehen für mehr Liquidität in den Betrieben, sowie betriebliche Lehrausbildung. Wir wollen, dass öffentliche Gelder in Betriebe fließen, wo sie Renditen erzielen und nicht in Staatsprogrammen für immer verpuffen. Darum haben wir für morgen dazu Anträge eingebracht mit der Hoffnung, dass diese im Sinne der Unternehmer vom Wirtschaftsbund unterstützt werden, so Amann.

Morgen steht die Nagelprobe für die Ankündigungen des Präsidenten an. Es wird sich zeigen, ob die Wirtschaft die starke Stimme bekommt, die sie braucht. Nur wenn die WKO härter und kantiger wird, wird man die Berufsvertretung der Wirtschaft auch in der Politik wahrnehmen. Das muss unser aller Ziel sein und dafür wird der RfW seine ganze Kraft einsetzen, so der RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend (Ende)mb

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