Bahnhofsoffensive - SP-Hora: Stadtregierung macht Nägel mit Köpfen, Grüne lamentieren

Wien (OTS/SPW-K) - "Die angekündigten Katastrophen der Wiener Grünen haben eines gemeinsam - sie sind allesamt nicht eingetroffen. Nicht anders wird es auch mit dem heute, Mittwoch, von der Klubobfrau der Grünen, Gemeinderätin Vassilakou, an die Wand gemalten Verkehrs-und sonstigen Desaster in Wien im Zusammenhang mit den Bahnhofsneu-bzw. -sanierungsarbeiten sein. Sämtliche Arbeiten sind im Interesse der Optimierung des Schienenverkehrs und zum überwiegenden Teil miteinander sinnvollerweise verbunden, ja bedingen geradezu einander. Der Lainzer Tunnel mit dem Hauptbahnhof und die Totalrenovierung und Neugestaltung des Meidlinger Bahnhofes mit der Errichtung des Hauptbahnhofes. Ein Stückwerk wäre bei diesem, derzeit größtem Schienenverkehrsprojekt in Mitteleuropa kontraproduktiv, würde im Fall einer Bauzersplitterung - und damit Bauzeitverlängerung - mit wesentlich höheren Kosten verbunden sein", wies Dienstag der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, die Kritik Vassilakous zurück.

"Abgesehen davon, dass sämtliche von Vassilakou angeführten Bahnhofsprojekte auch hinsichtlich der Planung und Zug-Fahrplangestaltung grundsätzlich in die Kompetenz der ÖBB und nicht in jene der Stadtregierung fallen, die Stadt Partner allein bei den notwendigen neuen Umfeldgestaltungen ist, sind die Maßnahmen zur Verkehrsbewältigung bis ins Detail gut konzipiert. Sie werden sich deshalb bewähren - auch wenn die Herausforderungen besonders groß sind", gab sich Hora überzeugt. "Die Wiener Linien sind jedenfalls, wie auch die heutige diesbezügliche Medienkonferenz unterstrichen hat, für den zu erwartenden zusätzlichen Fahrgastzustrom im Bereich des Bahnhofs Meidling gut gerüstet. Während die Stadtregierung auch im Zuge der Bahnhofsoffensive Nägel mit Köpfen macht, lamentieren die Grünen nur", schloss Hora. (Schluss)

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