"NEWS-Ente": Post zeichnet keine Krankendaten auf

Auch systematische "Rückkehrgespräche" entbehren jeder Grundlage

Wien (OTS) - Für die Österreichische Post AG ist der aktuelle Beitrag im Boulevardmagazin NEWS eine "Ente" Die von der Wochenillustrierten vorgebrachten Vorwürfe gegen die Österreichische Post AG in Hinblick auf die Aufzeichnung von Krankendaten und die systematische Durchführung von "Rückkehrgesprächen" mit Mitarbeitern nach Krankenständen entbehren jeder Grundlage.

Bei der Österreichischen Post gibt es keine Aufzeichnungen über Krankendaten in den Systemen - und es besteht auch keine Möglichkeit der elektronischen Auswertung. Es gibt einen Verhaltenskodex, der mit der Personalvertretung akkordiert ist, und ganz klar regelt, wie mit der "Thematik Krankenstände" umzugehen ist. Dem Vorstand wurden keinerlei systematische Abweichungen zur Kenntnis gebracht und es kann somit nicht von einem generellen Problem ausgegangen werden.

Bei den von dem Boulevardmagazin genannten Formularen handelt es sich um veraltete Dokumente aus den 80er Jahren, die von einzelnen Mitarbeitern adaptiert wurden. Es existieren im Unternehmen keine offiziellen Formblätter für Krankenstandsbestätigungen. Alle Dienststellen der Post wurden informiert, dass eine Verwendung allenfalls vorhandener firmeninterner Vordrucke für Krankenstandsbestätigungen ausnahmslos untersagt ist.

Die Revision der Post wird diesen beschriebenen Fällen nachgehen und lückenlos aufdecken. Hätte sich NEWS nicht erst drei Stunden vor Redaktionsschluss an die Post gewandt, wäre bei der Vorlage von konkreten Fällen die Sache schon längst aus der Welt.

Leider hat sich die genannte Ärztin nicht direkt an das Unternehmen, sondern an NEWS, gewandt. Ansonsten hätten diese Einzelfälle, was die Vorlage von deutlich veralteten Krankenstandsbestätigungen betrifft, schon längst geklärt werden können.

Weiters wird festgehalten, dass bei der Österreichischen Post keine systematischen Rückkehrgespräche geführt werden. In Einzelfällen kann es Mitarbeitergespräche nach längeren Absenzen geben. Diese dienen aber einzig und allein dazu, den Mitarbeiter wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren sind aber keinesfalls in die Kategorie "systematische Rückkehrgespräche" einzuordnen.

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