FP-Günther: Brauner will sich bei Wiener Linien aus der Verantwortung stehlen

Stadträtin kennt offensichtlich ihren Aufgabenbereich als Eigentümervertreterin nicht

Wien (OTS/fpd) - Wenn Stadträtin Brauner allen Ernstes behaupte, der Betrugsskandal bei den Wiener Linien, der immerhin einen Schaden von etwa 155.000 Euro verursachte, sei nicht Angelegenheit der Gemeindeverwaltung, so verkenne sie offensichtlich ihren Aufgabenbereich, so heute der Gemeinderat der FPÖ-Wien, Dr. Helmut Günther.

Jahrelang haben Werkstättenleiter und Bedienstete von Zulieferern unbemerkt die Wiener Linien systematisch hintergangen, indem ein schwungvoller Handel mit Waren der Firma betrieben wurde. Er, Günther, wollte im Zuge einer Anfrage im Gemeinderat von Stadträtin Brauner wissen, welche Maßnahmen sie setzen werde, damit Betrug verhindert bzw. schnellstens aufgedeckt wird. Obwohl es sich hierbei um ein Unternehmen handle, welches zu 100 Prozent der Stadt Wien gehöre und Stadträtin Brauner als Eigentümervertreterin natürlich in letzter Instanz die Verantwortung trage, behaupte diese, sie sei dafür gar nicht zuständig, kritisiert Günther und fragt sich: "Wer dann?"

Schlussendlich sei festgestellt, dass hier im Falle der Wiener Linien die Kontrolle völlig versagt habe. Auf der anderen Seite gehe die Kontrolle der stadtnahen Betriebe sogar bis zur Mitarbeiterbespitzelung. Da seien diese Weltmeister, kritisiert Günther abschließend das Mobbing und das unter Druck setzen von Mitarbeitern beispielsweise der MA48. (Schluss) hn

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