FPÖ-Madejski: SPÖ muss sofort aus Flächenwidmungsskandal "Springerpark" aussteigen!

Schwarz-rotes Vorwahlgeschäft würde Anrainer und Steuerzahler massiv belasten

Wien (OTS/fpd) - Die SPÖ konnte die Bedenken der FPÖ aber auch vieler Anrainer in Sachen Widmungsverfahren Springerpark und ÖVP-Akademie nicht ausräumen, stellt FPÖ-Planungssprecher Labg. Dr. Herbert Madejski anlässlich der heutigen Debatte im Wiener Gemeinderat klar.

"Es steht weiterhin im Raum, dass die Stadt Wien der ÖVP in einem "Tauschverfahren" ein Grundstück zukommen lässt, welches die Möglichkeit einer Hotelbebauung bietet und somit rund 5,5 Millionen EUR in deren Kasse spielt", so Madejski.

Die SPÖ wäre gut beraten, spätestens bei der Beschlussfassung des Flächenwidmungsplanes aus diesem politischen Spiel auszusteigen, fordert Madejski den zuständigen Stadtrat Schicker zu raschem Umdenken auf. Würde der Bau dieses auch gewerblich zu nutzende Hotel durch die SPÖ ermöglicht, so müsse sie sie sich den Vorwurf gefallen lassen, bereits jetzt einen möglichen Koalitionspartner für die nächste Legislaturperiode eingekauft zu haben, so der FPÖ-Planungssprecher.

Ein weiterer Skandal neben dieser geplanten Verbauung und Bebauung des Grünlands, besonders des beliebten Spielplatzes auf der Marillenalm, sei die Tatsache, dass sich die ÖVP mit diesem Coup des von ihr seit Jahren nicht mehr gepflegten 33.000m2 großen Springerparks entledige und diesen in Zukunft durch die Stadt Wien und damit durch die Steuerzahler erhalten ließe, ist Madejski empört.

Abschließend müsse festgehalten werden, dass die SPÖ nicht nur jahrelang über die in den 70er Jahren illegale Errichtung des ÖVP-Hotels sondern auch über viele illegale Baumfällungen "großzügig" hinweggeschaut habe. Diese Versäumnisse könnten nun durch die Verhinderung dieser skandalösen Verbauung des wertvollen Naturschutzgebietes aus wirtschaftlichen Erwägungen zumindest teilweise "wiedergutgemacht" werden, so Madejski abschließend. (Schluss) hn

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