RCA lädt Niederösterreichische Industrie zu Gesprächen ein

RCA zu den Vorwürfen der Wirtschaftskammer Niederösterreich: Erwarten uns von einer Interessensvertretung Kooperation statt medialer Eskalation

Wien (OTS) - In einer Aussendung der Wirtschaftskammer Niederösterreich vom 21.11.2009 wurden die Ergebnisse einer "Umfrage" zur Zusammenarbeit zwischen ÖBB-Güterverkehr und den niederösterreichischen Industriebetrieben präsentiert. Die Rail Cargo Austria hat nun die konkreten Ergebnisse in Form von sechs Diagrammen vorliegen.

Die Niederösterreichische Industrie umfasst insgesamt 1800 Betriebe, befragt wurden 114 so genannte NÖ-Leitbetriebe. Von 69 Betrieben kam keine, von 45 Betrieben eine Rückmeldung - es handelt sich also offenbar um eine Stichprobe und nicht um eine repräsentative Umfrage. Die Kritik von Dieter Lutz, Spartenobmann der niederösterreichischen Industrie, ist etwas einseitig: Er kritisiert medial, dass die Anzahl der Unternehmen, die ein Sehr gut vergeben haben geringer ist als jene, die ein Genügend bzw. Nicht genügend gegeben haben. Verschwiegen hat Lutz, dass 22 Betriebe die Leistungen von RCA mit Sehr gut und Gut bewertet haben - neun Betriebe gaben ein Genügend und lediglich zwei ein Nicht genügend. Weiters schreibt die Wirtschaftskammer von einem "langen Sündenregister der Bahn". Eine Wortwahl, die eher politisch motivierte Kampfrhetorik, denn konstruktive Lösungsfindung als Leitmotiv vermuten lässt.

Deshalb lädt die Rail Cargo Austria direkt all jene niederösterreichischen Industriebetriebe zu Gesprächen ein, die an der Stichprobe teilgenommen haben und Handlungsbedarf in der Zusammenarbeit orten. "Wir verstehen uns als Partner der Wirtschaft und Industrie. Sollten Kunden mit unserer Dienstleistung nicht zufrieden sein, sehen wir dies als Chance und Auftrag für konstruktive Lösungen", erklärt Christoph Preininger, Leiter Customer Service bei Rail Cargo Austria.

Abschließend ist festzuhalten: Rail Cargo Austria nimmt jede konstruktive und fundierte Kritik zur permanenten Verbesserung sehr ernst. Wenn die Wirtschaftskammer Niederösterreich jedoch einseitige Pauschalkritik medial verbreitet, geht dies wohl am Anspruchsniveau einer Interessensvertretung vorbei.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsanbieter sorgt der ÖBB Konzern österreichweit für den umweltfreundlichen Transport von Menschen und Gütern. Mit rund 43.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,7 Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des Landes. Im Jahr 2007 wurden von den ÖBB 448 Mio. Fahrgäste und 97 Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des ÖBB-Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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