Mölzer zu Klimagipfel: EU-Alleingang bei Treibhausgasreduktion ist gescheitert

Energiehungrige Schwellenländer und energieverschwendende Industriestaaten in die Pflicht nehmen - Erneuerbare Energien statt Gütertransporte mit EU-Geldern fördern

Wien (OTS) - Skeptisch zeigte sich der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, ob die am 7. Dezember beginnende UNO-Klimakonferenz in Kopenhagen die in sie gesetzten Erwartungen werde erfüllen können. Dabei kritisierte Mölzer bei seiner heutigen Rede vor dem Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg auch die Rolle der Europäischen Union: "Viel zu lange hat die EU im Alleingang versucht, die Treibhausgaskonzentration zu verringern, während energiehungrige Schwellenländer oder energieverschwendende Industrieländer wie die USA nicht einmal willens waren, das Kyoto-Protokoll umzusetzen", so der freiheitliche Delegationsleiter.

Daher sei davon auszugehen, so Mölzer, dass auch die Kopenhagener Klimakonferenz nichts an diesem Zustand ändern werde. "Schließlich besteht ja kein Anreiz, das Kyoto-Protokoll umzusetzen. Und ohne Sanktionen werden die weltweit größten Treibhausgassünder auch nicht zu einem Umdenken bereit sein", betonte Mölzer.

Weiters forderte der freiheitliche EU-Abgeordnete eine Neugestaltung der Umweltpolitik: "Der derzeitige Handel mit CO2-Zertifikaten hat sich nicht bewährt. Während der Ausstoß von Treibhausgasen weiter ansteigt, werden mit dem Handel dieser Zertifikate unzählige Millionen hin- und hergeschoben, was nicht Sinn der Sache sein kann. Stattdessen müssten echte Alternativen wie erneuerbare Energien verstärkt gefördert und der aus EU-Geldern subventionierte Gütertransport quer durch Europa reduziert werden", verlangte Mölzer abschließend.

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