Wlodkowski: Umweltminister Berlakovich setzt Bioenergieausbau erfolgreich fort

Mit "Energiestrategie Österreich" wurde nun Fahrplan für Energiewende festgelegt

Wien (OTS) - Für Österreichs Umweltminister Nikolaus Berlakovich sind Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und die Forcierung der Erneuerbaren keine Schlagworte, sondern wichtige Basis seiner Politik. Mit der Erstellung eines nationalen Aktionsplanes zur Erreichung des 34%-Ziels erneuerbarer Energie bis 2020 in Form der Energiestrategie Österreich ist es dem Umweltminister gelungen, gemeinsam mit seinem Kollegen aus dem Wirtschaftsressort einen Fahrplan für die Zukunft regenerativer Energie festzulegen. Darüber hinaus hat Berlakovich mit dem Wiener Landwirtschaftsminister-Gipfel im Oktober auch die Weichen für die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik in die richtige Richtung gestellt und bei der EU-Kommission schließlich auch eine deutliche Reaktion auf die akute Krise am Milchmarkt erreicht, und zwar im Form des 280-Millionen-Euro-Pakets für die europäischen Milchbauern." Mit dieser Aussage verwies heute Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, einmal mehr auf die erfolgreiche Arbeit von Berlakovich, der seit einem Jahr in der Bundesregierung engagiert für Umwelt und Bauern tätig ist.

"Der durch die Energiestrategie angestrebte Umbau der künftigen Versorgung Österreichs von importierten, fossilen hin zu heimischen erneuerbaren Energieträgern jeglicher Art, allen voran der Biomasse, wird von der bäuerlichen Interessenvertretung aktiv unterstützt. Es ist zu hoffen, dass der Umweltminister aus allen relevanten Wirtschaftsbereichen auch die bestmögliche Unterstützung für eine rasche Umsetzung der ambitionierten Vorgaben und Zeitpläne erhält", so Wlodkowski. Es müssten daher alle Möglichkeiten im Bereich der Ökowärme, des Ökostroms und der alternativen Treibstoffe konsequent ausgebaut werden, "denn nur damit können wir mit unseren innovativen Unternehmen im Bereich der Umwelttechnik die jetzt auch dringend notwendigen positiven Impulse für die heimische Wirtschaft setzen". Durch die Forcierung heimischer erneuerbarer Energieträger, gekoppelt mit Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, könnten Tausende "green Jobs" im erfolgreichen Sektor der Umwelttechnologie geschaffen werden, betonte der LK-Präsident.

Neben dem dringenden Handlungsbedarf bei der Versorgungssicherheit gelte es, das ambitionierte 34%-Ziel aus der europäischen Richtlinie für erneuerbare Energie bis zum Jahr 2020 zu erreichen. Im Portfolio der regenerativen Rohstoffe spiele Bioenergie sowohl auf nationaler Ebene mit einem Anteil von 60% als auch auf europäischer Ebene mit einem Anteil von 70% die wichtigste Rolle, so Wlodkowski. Er erwartet sich den weiteren konsequenten Ausbau von Ökowärme und Ökostrom. (Schluss)

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